Exkursion zu den Naturmotiven der Kunstausstellung in Lehrte

Hierhin führt die Exkursion: Zu den Lehrter Klärteichen, mit denen sich unter anderen Orten der Lehrter Kulturlandschaft die Künstlerin Julia Schmid in ihrer Ausstellung in der Städtischen Galerie beschäftigt. (Foto: FG Kultur Stadt Lehrte)
Lehrte: Städtische Galerie |

Katalog zur Finissage von "Schilf im Kies, gebaute Gärten."

LEHRTE (r/kl). Mit einer Sonderveranstaltung "Lehrter Seen" und der Finissage am letzten Tag endet am Sonntag, 1. Februar, die aktuelle Ausstellung "Schilf im Kies, gebaute Gärten." von Julia Schmid in der Städtischen Galerie Lehrte, Alte Schlosserei 1 im Einkaufszentrum "Zuckerfabrik" Lehrte.
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Bei der Beschäftigung mit der Stadt Lehrte sind der Künstlerin die vielfältigen Seen in und um Lehrte aufgefallen. Die Sonderveranstaltung am 1. Februar bietet die Gelegenheit unter anderen einen ehemaligen Rübenerde-Absetzteich, ein Todeisloch und ein Regenrückhaltebecken gemeinsam mit der Künstlerin zu besuchen.
Die Exkursion bietet Einblick in die Herangehensweise von Julia Schmid, aber auch naturkundliche Informationen von Frank-Dieter Busch. Die Lehrter Seenlandschaft und ihre Besonderheiten sind – gleich bei welchem Wetter - eine Entdeckung wert und die entsprechenden Werke zu den Teichen können im Anschluss in der Städtischen Galerie betrachtet werden.
Treffpunkt am 1. Februar ist um 13.00 Uhr auf dem Schützenplatz Lehrte. Im Minibus der Stadt ist Platz für sieben Personen, ansonsten ist die Teilnahme mit dem eigenen Fahrzeug möglich. Eine Anmeldung unter Telefon (05132) 8 30 07 15 oder an: julienne.franke@lehrte.de ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anschließend ist die Künstlerin ab 16.00 Uhr zur Finissage ihrer Ausstellung in der Städtischen Galerie anwesend.
Die ortsbezogenen Arbeiten von Julia Schmid beziehen sich auf prägnante Bereiche der Stadt Lehrte und der Ortsteile wie einzelne Kleingärten, die Lehrter Seen, dem Gleisdreieck und dem Stadtplan. Die Sammlung und Darstellung urbaner Pflanzen in Fotogrammen und einem Ölgemälde sowie einer Reihe von Zeichnungen zu den Lehrter Seen ergeben ein ungewöhnliches Portrait der Stadt, das durch Texte ergänzt wird.
Die Künstlerin hat an der HBK Braunschweig studiert und ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Eine weitere Ausstellung mit ihren Werken ist bis zum 15. Februar im Sprengel Museum Hannover zu sehen.
Zur Finissage erscheint eine Publikation, die Textdokumente und Abbildungen der entstandenen Werke und der Ausstellung enthält. "Kein Katalog, der im Bücherschrank verstaubt, stattdessen ein besonders Format, das überrascht", verrät die Lehrter Kulturreferentin Julienne Franke.
Geöffnet hat die Städtische Galerie am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die nächste Austellung, die am Freitag, 6. Februar, um 19.00 Uhr in der Städtischen Galerie eröffnet wird,
gestaltet Timo Sandau unter dem Titel „Weg da!“ - Augenblicke eines Ausgegrenzten.