Einschulungsfeier am Lehrter Gymnasium

Spannender Moment: Bei der Einschulungsfeier im Gymnasium Lehrte zeigte die Farbe der Knicklichter an, welcher Fünftklässler mit wem in welcher Klasse sein wird. (Foto: Gymnasium Lehrte/Halupczok)
Lehrte: Gymnasium Lehrte |

Ein Willkomm für die neuen Fünftklässler

LEHRTE (r/kl). Voller Erwartung waren 150 Fünftklässler mit ihren Eltern und Verwandten in das Forum des Lehrter Gymnasiums geströmt, um den ersten Tag in ihrer neuen Schule zu erleben.
Zur Begrüßung erschien Schulleiterin Silke Brandes als Hannover-96-Fan verkleidet und sang mit dem Publikum Stadionlieder. Hierfür hatte sie die fadenscheinige Erklärung: „Das Kultusministerium hat das so angeordnet, damit der Bundesligaverbleib von 96 lange dauert. Vor zwei Jahren, im Abstiegsjahr, haben wir das versäumt!“ Damit hatte sie die Lacher und die Sympathie der Fans auf ihrer Seite.
Auch die Elternratsvorsitzende Anja Krüger gab den neuen Schülern ihre besten Wünsche mit auf den Weg. Beratungslehrer Georg Pfeiffer stellte das Paten-System und die mehr als 20 Paten aus den Klassen 9 und 10 vor.
Das Vorlesen der Namen der neuen Schüler übernahm das Leitungsteam Klasse 5/6: Thomas Schachschal, Antje Wünsch und Klaus Perk. Die 150 Schüler wurden fünf Klassen mit den Profilen Chorklasse, Europaklasse, Bewegte Klasse, Kreative Klasse und Forscherklasse zugeordnet.
Anschließend gingen die Schüler mit ihrem Klassenlehrerteam in ihre Räume und begannen mit dem Kennenlernen und einigen organisatorischen Angelegenheiten. Für die musikalische Untermalung sorgten die Chorklasse 6 von Kristina Ruschitschka und die Bläserklasse 8 von Annika Barenscher.
Vor der eigentlichen Einschulungsfeier fand ein Schulgottesdienst statt, den die Lehrerinnen Ines Walking und Christina Kreipe gemeinsam mit Pastorin Sophie Anca von der Markusgemeinde und Diakon Werner Mellentin von der Sankt Bernward Gemeinde ausgerichtet haben.
Hierbei haben Schüler aus Religionskursen ein Rollenspiel aufgeführt, beim dem deutlich wurde, dass man sich Ziele wie einen guten Schulerfolg nicht wünschen kann, sondern dass hierfür nur der „Samen“ gelegt werden kann. Eine „Samentüte“ mit guten Wünschen, zusammengestellt von älteren Schülern, bekam dann auch jeder Fünftklässler.