Durchsuchungen wegen Handels mit Betäubungsmitteln

SEK Niedersachsen in Lehrte und Burgdorf im Einsatz

LEHRTE/BURGDORF (r/bs). Die Polizei hat am Mittwoch in der Zeit von 6.00 bis 10.00 Uhr in Lehrte, Burgdorf und im hannoverschen Stadtteil Stöcken vier Wohnungen von drei Beschuldigten im Alter von 22 bis 24 Jahren durchsucht. Sie stehen im Verdacht, Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen betrieben zu haben.
   Umfangreiche Ermittlungen hatten die Beamten des Polizeikommissariats Lehrte auf die Spur des Trios gebracht. Mittwochfrüh durchsuchten sie auf Anordnung des Amtsgerichts Hildesheim zunächst gegen 06.00 Uhr ein Wohnhaus (Anschrift des 24-Jährigen Tatverdächtigen) in Lehrte.
Da der Verdacht bestand, dass er im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, wurden Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Niedersachsen hinzugezogen. Der 24-Jährige konnte nicht angetroffen werden. Beim Betreten des Hauses wurden die Beamten nach bisherigen Erkenntnissen von einem Hund (Rottweiler) angegriffen, woraufhin sie ihn erschossen.
Zeitgleich erfolgte die Durchsuchung der Wohnung des 23-Jährigen in Lehrte. Hier stellten die Ermittler geringe Mengen Marihuana und Amphetamin sicher. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 22-jährigen Tatverdächtigen in Burgdorf fanden die Beamten zwei Schreckschusswaffen auf - auch dort waren Beamte des SEK eingesetzt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der 23-Jährige in einer Wohnung im hannoverschen Stadtteil Stöcken aufhalten könnte.
Hier erfolgte gegen 9.00 Uhr die letzte Durchsuchung, ebenfalls mit Beamten des Spezialeinsatzkommandos.
Der 23-Jährige wurde angetroffen - in der Wohnung stellten die Beamten einen Schlagring und zwei CO²-Waffen sicher. Alle Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.