DRK-Hilfstransport aus Lehrte nach Siebenbürgen gestartet

Rotkreuzler unterwegs: Regina Schönhals (v.l.), Achim Rüter und Khalil Daoud begleiten den Hilfstransport nach Rumänien. (Foto: DRK Lehrte)

Ein Vierteljahrhundert Rumänienhilfe - Unterstützung auch aus Sehnde

LEHRTE/SEHNDE (r/kl). Zum bereits 25. Mal sind Lehrter Rotkreuzler nach Rumänien gestartet. Seit 1993 ist - mittlerweile mit Unterstützung der Nachbarortsvereine Sehnde und Ilten-Bilm-Höver - der Lehrter Verband in der Auslandshilfe tätig.
Aus der ursprünglichen Elementarhilfe für bedürftige Menschen in Bergdörfern ist inzwischen eine breite Unterstützung für das Rumänische Rote Kreuz im Distrikt Salaj (Siebenbürgen) geworden.
Im vergangenen Jahr hatte das Rumänische Rote Kreuz einen Krankenwagen für den Aufbau des regionalen Katastrophenschutzes erhalten. In diesem Jahr werden die örtlichen Helfer mit weiterer Ausrüstung für Menschenrettung, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz unterstützt. Auch Hygieneartikel konnten in Deutschland sehr preiswert besorgt werden und gingen so mit auf die 1.400 Kilometer lange Reise.
Neben der Aufbauhilfe für das Rumänische Rote Kreuz wird auch die Hilfe für sozial Benachteiligte fortgeführt. Die Lebensmittel werden aus Kostengründen vor Ort eingekauft.
Seit einigen Jahren beteiligen sich auch die DRK-Ortsvereine Ilten-Bilm-Höver und Sehnde regelmäßig an dem Projekt für Osteuropa. Dank dieser Unterstützung war es zum Beispiel möglich ein Zelt zu beschaffen, mit dem künftig auch Sanitätsdienste bei Veranstaltungen angeboten werden können.
Die Geschäftsführung beim Roten Kreuz in Salaj hat im letzten Jahr gewechselt, neue Direktorin ist jetzt Alexandra Lorena Filip. In diesem Jahr steht daher auch die Neugestaltung der Zusammenarbeit auf dem Programm der Lehrter Rotkreuz-Delegation.