Die Organisation des Dreschefestes in Immensen ist Teamarbeit

Erntevoführungen auf dem 7,5 Morgen großen Vereinsgelände sind der Clou bei den Immenser Dreschefest. Für das Heumachen, das in diesem Jahr im Mittelpunkt steht, hat Bauer Kruse einr benachbarte Wiese zur Verfügung gestellt. (Foto: Archiv/Walter Klinger)
Lehrte: Festplatz Auf dem Mühlenberg Immensen |

Problemloser Führungswechsel beim Veranstalter

LEHRTE/IMMENSEN (kl). Das diesjährige Immenser Dreschefest (19. und 20. August, jeweils ab 10.00 Uhr) steht in der Verantwortung eines neuen Vorsitzenden, der bei den Freunden historischer Fahrzeuge, aber auch in der regionalen Öffentlichkeit, kein Unbekannter ist: Ulrich Schulz aus der Uetzer Ortschaft Schwüblingsen ist bei der Jahresversammlung des Vereins vor den Sommerferien an die Vereinsspitze gewählt worden.
Die zurückliegenden siebeneinhalb Jahre hatte Thorsten Kochanneck, zuvor langjähriger Schriftführer, die Freunde historischer Fahrzeuge als Vorsitzender geführt. Er wollte den Wechsel aus privaten Gründen eigentlich schon früher, blieb aber die zweieinhalb Jahre während der Mehrbelastung bis zur TÜV-tauglichen Reparatur der vereinseigenen "Dampfimme" an Bord: "Das gehört sich so, denn für uns kleinen Verein war die teure Reparatur eine wirklich heftige Hausnummer".
Bereits zum Dreschefest im vergangenen Jahr hatte Kochanneck eine Fahrt zu seinem Hochzeitsjubiläum unternommen, war erst einige Stunden vor Veranstaltungsende zurückgekommen und mit der Veranstaltungsführung durch Uli Schulz, seit achteinhalb Jahren 2. Vorsitzender, sehr zufrieden.
Kennzeichen der Zusammenarbeit in dem mittlerweile 108 Miglieder zählenden Verein mit Vereinsscheune und 7,5 Morgen Vereinsgelände in Immensen ist die eingespielte und sehr gute Zusammenarbeit. Jeder weiß hier, was für Aufgaben er im Jahreslauf und insbesondere beim Dreschefest zu übernehmen hat.
Dennoch bleibt bei einer so großen Liveveranstaltung immer noch viel zu entscheiden und kurzfristig zu organisieren - und dabei hat dieses Mal wieder Ulrich Schulz den Hut auf. Er ist übrigens "Quereinsteiger", kam durch seinen Stand mit Windspielen und Flugdrachen über die Geselligkeit und gute Gemeinschaft zu den Motoren, zur Mitarbeit und nun zum Vorsitz.
Entspannung in ihrem Hobby finden die Freunde historischer Fahrzeuge auch bei in jedem Jahr mehreren Ausflügen mit hintergespannten Bauwagen zu Treckertreffen bei befreundeten Vereinen. Diese Fahrten führen sie bis an die Küste und gelegentlich auch bis England, das Mutterland der Dampfmaschinen.