Dampfloksonderzugfahrt 2017 von Burgdorf und Lehrte nach Goslar

Wird bei der Sonderzugfahrt am 9. Dezember in Lehrte vor die schnellzu- und den Gesellschaftswagen gespannt: Die legendäre Dampflok der Baureihe 41 096 (Foto: AG NostalgieZugReisen)

Mit Volldampf zum "Weihnachtswald"

BURGDORF/LEHRTE (r/kl). Zu einem Tagesausflug am Samstag, 9. Dezember, im gemütlich geheizten Sonderzug lädt die 1939 gebaute, gut 170 Tonnen schwere Güterzug-Dampflokomotive 41 096 ein.
Im Jahr 1960 wurde diese imposante Maschine umfassend modernisiert, erhielt dabei einen neu gebauten Hochleistungskessel und wurde auf Öl-Feuerung umgerüstet.
Bis zum Ende der regulären Dampflokzeit in Westdeutschland (1977) war die 41 096 – nun als 042 096 bezeichnet – im Güter- und Eilzugdienst auf der Emslandstrecke von der Deutschen Bundesbahn eingesetzt und gehört heute zu den legendären Stars auf der Schiene in der Museumsbahnszene.
Der Sonderzug besteht aus den klassischen Schnellzugwagen der 60er und 70er Jahre, unterwegs sorgt ein Gesellschaftswagen mit kleinen Speisen sowie kalten und heißen Getränken für ausgelassene Stimmung. Hier ist dann auch mal der Weg das Ziel, die Fahrt mit dem Dampfzug durch die sich abwechselnden Landschaften Niedersachsens und des Harzvorlandes an sich ist schon die Reise wert!
In Burgdorf ist morgens um 9.00 Uhr Abfahrt. Mit einer historischen Elektrolok aus den 1960er Jahren geht es zunächst bis Lehrte. Hier wird dann die eindrucksvolle Dampflokomotive vor den Zug gespannt und gegen 10.00 Uhr geht es ab Lehrte unter Volldampf weiter in einer großen Runde über Hannover, Hildesheim und Braunschweig nach Goslar, während man am offenen Abteilfenster die Herbstluft und Dampfwolken der Lokomotive schnuppern kann.
Die Rückfahrt wird von Goslar bis Hildesheim wieder mit der Dampflok gefahren, ab Hildesheim kommt dann wieder die Elektrolok zum Einsatz.
Weithin bekannt ist der malerische Weihnachtsmarkt und der „Weihnachtswald“ in Goslar. Viele Sehenswürdigkeiten verwandeln sich zur Weihnachtszeit in funkelnde und magische Orte. Über die „Himmelsleiter“ im Turm der zentral gelegenen Marktkirche genießt man eine beeindruckende Aussicht auf die Goslarer Altstadt mit den zahllosen, wunderschönen Fachwerkhäusern, die zu Recht zum UNESCO-Welterbe gehören. Während dem rd. fünfstündigem Aufenthalt kann auch an einem Stadtrundgang teilgenommen werden.
Die Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt kosten inklusive Platzreservierung im Schnellzugwagen für Erwachsene 79 Euro, Kinder von vier bis 16 Jahren zahlen 49 Euro. Ausführliche Infos und Fahrkartenbestellungen gibt es unter Telefon (02041) 34 84 668 oder unter www.nostalgiezugreisen.de.