Buch verschafft einen Überblick über 30 bronzene Erinnerungstafeln

Heinrich Herzog erläutert den Gästen der Buchpräsentation die Herstellungstechnik der Bronzetafeln. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Die 72-seitige Ausgabe enthält auch viele Anekdoten und historische Fakten

LEHRTE (hdb). Dem ehemaligen Verkehrsverein und dem Heimatbund sei Dank: 30 historische Gebäude sind in den vergangenen elf Jahren mit Bronzetafeln ausgestattet worden, auf denen Besucher Wissenswertes über die Bauwerke erfahren. Jetzt gibt es - passend als Geschenkidee zu Weihnachten - auch das passende Buch dazu.
Redakteur Michael Schütz hat ganze Arbeit geleistet Sein 72 Seiten umfassendes , vom heimischen Hübner-Verlag herausgegebenes Werk erweckt die Neugierde potentieller Käufer bereits durch den farbigen Einband mit vier Mustertafeln und sechs Farbfotos. Das Buch startet mit einer Auflage von 200 Exemplaren im örtlichen Buchhandel.
Die Volksbank Lehrte-Stiftung hat, wie ihr Vorsitzender Henning Deneke-Jöhrens bei der Buchpräsentation in den Geschäftsräumen der Bank erläuterte, 500 Stück geordert, um sie an Kunden und Geschäftspartner zu verschenken.
Was ursprünglich der Verkehrsverein mit der ersten Erinnerungstafel am Rathausgebäude begonnen hatte, hat nach dessen Auflösung ein Arbeitskreis fortgesetzt, wiederum unterstützt durch den Heimatbund.
So sind seit dem Jahr 2000 die insgesamt 30 Bronzetafeln entstanden, die Heinrich Herzog gestaltete.
Er zeigte den mehr als 20 Gästen der Buchpräsentation auch die Herstellungsweise der Tafeln, nachdem Horst Selant die Entstehungsgeschichte vorgetragen hatte.
Lehrtes stellvertretender Bürgermeister Burghard Hoppe wertete das in Buchform gegossene Ergebnis als besonders geglücktes Ergebnis. „Macht weiter“, forderte Hoppe zu weiteren Erinnerungstafeln an bedeutsamen Gebäuden und einen zweiten Bildband auf.
Zum Abschluss lasen zwei Mitglieder des Arbeitskreises Dieter Schmidt und Heinrich Klußmann Texte aus dem Buch vor: „Im Rathaus war die Stadt nur Untermieter“ und „Der Bahnhof verändert das Dorf“ – dort, am Brink, ist am 2. Oktober 2011 die letzte von 30 Bronzetafeln enthüllt worden.