Beim Weihnachtsmarkt Aligse traf Schneewitchen auf den Weihnachtsmann

Lehrte: Festplatz Aligse Unter den Eichen |

Ein Beitrag von Dana Noll - Nichts vom Band – alles, aus eigener Hand!

ALIGSE (dno). „Hei-ho, hei-ho, was sind wir Zwerge froh“, so marschierten die sieben Zwerge, gefolgt von der bösen Stiefmutter und Schneewittchen über den Weihnachtsmarkt in Aligse.
Ein kurzer „Boxenstopp“ wurde für eine Erfrischung eingelegt, bevor es Richtung Zelt ging. Hier warteten bereits die Kinder ungeduldig auf den Beginn des Weihnachtsmärchens „Schneewittchen und die sieben Zwerge“.
Der Drei-Dörfer-Weihnachtsmarkt in Aligse ist schon etwas besonderes. Für drei Tage erstrahlte der Festplatz "Unter den Eichen" am Adventswochenende wieder festlich und einladend. Schon von weitem konnte man den Duft von frischen Waffeln und heißem Punsch riechen.
Nicht umsonst, zählt dieser Weihnachtsmarkt zu den stimmungsvollsten in der Region. Das hat sich herum gesprochen, denn nicht nur aus den Lehrter Ortsteilen Aligse, Kolshorn oder Röddensen kommen die Besucher/innen, um den Budenzauber zu genießen.
Der Verein "zur Förderung der Dorfgemeinschaft" hat es auch zum 23. Mal geschafft, einen bunten Mix aus kulinarischen Leckereien und vielfältigen Aktionen auf den Festplatz zu bringen. Dabei wurde besonders an die kleinen Gäste gedacht: ein historisches Kettenkarussell, der Besuch vom Nikolaus oder auch die extra kleinen Tische, an denen die Kinder bestens speisen konnten.
Die „Ahltener Kutschfahrten“ mit Heinrich Raupers waren auch in Aligse ein Highlight für Groß und Klein. Etwa 20 Minuten ging es mit dem Planwagen durch das Dorf – das machte Appetit!
Gut, dass Hans-Werner Seifert und Hans Lastinger die Flammlachse bereits mit Zitronenpfeffer eingerieben hatten, um die finnische Spezialität dann ganz langsam über dem Holz zu „flammen“. Die Flammlachsbretter waren nicht nur ein Genuss für die Augen sondern vor allem auch ein Gaumenschmaus!
Wer es traditioneller mochte, bekam natürlich auch Bratwurst, Glühwein oder ein kühles Bier, natürlich auch hausgemacht, wie alle Produkte auf dem Weihnachtsmarkt in Aligse. Das Kolshorner Hausbräu wird nach alter Handwerkskunst gebräut und die Bierrezepte entwickeln Julia Rohlf und Uwe Grünheid selbst.
Das Motto „Hier gibt`s nichts vom Band, sondern alles aus eigener Hand“ gilt eben für alle Produkte auf dem Weihnachtsmarkt, von Marmeladen und Likören bis hin zu Keksen und weihnachtlicher Dekoration. Selbst die Buden und Verkaufsstände wurden selbst gezimmert und aufgestellt.
Kleinkunstfreunde, Feuerwehr, Pfadfinder, Schützen oder auch die Sportfreunde Aligse – hier beteiligen sich eine Vielzahl von Vereinen. Und so geht auch der Erlös an bedürftige und förderungsfähige Zwecke der ortsansässigen Vereine, Verbände und Institutionen in den drei Ortschaften.
Die sieben Zwerge marschierten durch das Budenrund direkt ins Zelt zur Aufführung des Weihnachtsmärchens für die Kinder.
Eine Delikatesse waren die Flammlachse von Hans Werner Seifert (links) und Hans Lastinger.
Uwe Grünheid (links) und Gerhard Braun mit dem handgebrauten Kolshorner Hausbräu.