„Bad Santa“ hat in Lehrte wieder drei hochkarätige Bands im Gepäck

Die Band „Hope Dies First“ sind fünf Typen aus Süddeutschland und ein Sound, der Knochen splittern lässt … (Foto: Hope Dies First)

„Hope Dies First“, „Bloodspot“, „Soulbound“ und „Narcotic Nonfiction“ im JuNo

LEHRTE (r/kl). Am Samstag, 17. Dezember, hat mit Einlass um 19.30 Uhr das Lehrter Jugendhaus Nord (JuNo) am Aligser Weg 3 wieder mal sehr musikalische Gäste: „Bad Santa“ kehrt zurück und hat wieder drei hochkarätige Bands aus dem deutschen Underground im Gepäck (Eintritt fünf Euro pro Person).
Ganz nach dem letztjährigen Motto „Harte Nacht – heilige Nacht“ zelebrieren „Bloodspot“, „Hope Dies First“ und „Soulbound“ mit dem lokalen Support „Narcotic Nonfiction“ wieder einen Moshpit unterm brennenden Weihnachtsbaum.
Wer sich vor Weihnachten also schon den ganzen Glühwein und den schon zuerahneneden Festtagsspeck - bei reichlich unsinnlicher Beschallung - aus dem Körper bangen und moshen will ist hier genau richtig.
Thrash, Metalcore and Modern Metal at it's Best! Präsentiert wird die Tour vom „Fuze Magazine“ und dem „Circle Pit“-Verein.
Auch im nächsten Jahr wird das JuNo wieder einiges für Live-Musik Interessierte im Repertoire haben. Aktueller Planungsstand: Von Januar bis April findet jeden Monat ein echt tolles Konzert statt. Alle Infos hierzu gibt es auf http://www.facebook.com/JuNoKonzerte und http://www.juno-lehrte.de.
Aber zunächst zum „Bad Santa“-Konzert:
„Bloodspot“
sind wie ein guter Splattermovie – Story segal, wild und geradeheraus nach vorne und ständig auf die 12! Stilgerecht serviert, liefert die Band handfesten, ehrlichen Death/Thrash und bringt damit nicht nur den toten Top-Manager, sondern auch den terminierten Tellerwäscher per Sonder-Einlauf nach Transsylvanien.
Zahllose Liveshows in den letzten Jahren vom kleinsten JUZ bis hin zu renommierten Clubs wie dem Frankfurter „Nachtleben“ oder dem „Backstage“ in München sowie Shows mit Genregrößen wie „Cataract“ und „Six Reasons to Kill“ und begeisterte Reaktionen in zahlreichen Webzines auf das erste Minialbum „The Demon EP“ waren die Erfolge.
Und die alles vernichtende Reise der Thrashwalze geht unaufhaltsam weiter, denn „Bloodspot“ liefern mit ihrem kommenden Full-Length Album den passenden Soundtrack für das kommende Jahr 2012. Das neue Album „Embrace the End“ steht ab Oktober 2011 in den Startlöchern und wird mit zahlreichen Shows sowie einer gleichnamigen Tour promotet.
„Soulbound“
aus Bielefeld präsentieren modernen Metal. Wer meint, dass damit alles gesagt ist, muss sich eines besseren belehren lassen. Immer mit einem Auge nach der Popattitüde schielend und im nächsten Moment die Axt auspackend. Das ganze gemischt mit einer ordentlichen Portion modernem, schwedischen Todesblei, NU Metal und Neo Thrash ergibt einen Sound, der im deutschen Underground erfrischend eigenständig ist.
Wer einfach geile Musik will ist auf einem Konzert der Jungs sicherlich genau richtig und Möglichkeiten dazu bieten die fünf Bielefelder dieses Jahr noch mehr als genug.
„Hope Dies First“
sind fünf Typen aus Süddeutschland und ein Sound, der Knochen splittern lässt. Mit ihrer brachial-melodischen Mischung aus Härte und Leidenschaft entfesseln die Jungs einen Feuersturm, der niemanden kalt lässt und jede Bühne zum Beben bringt.
Hier treffen außergewöhnliche und ehrliche – größtenteils deutsche – Texte auf einen Sound, der sich auf erfrischend ungewohnte und vielfältige Art vom üblichen Einheitsbrei der Szene abhebt.
Das Ergebnis kann man nicht beschreiben, man muss es hören und – am Besten live – erleben. Nach zahlreichen Liveauftritten mit Bands wie „Callejon“, „Narziss“, „Lay Down Rotten“ oder „Versus The Throne“ steht jetzt das in Eigenregie aufgenommene Debütalbum „end:zeit:traum“ in den Startlöchern.
„Narcotic Nonfiction“
besteht aus den Bandmitgliedern Phil-Thorben Meisoll, Jannik Gabbert, Nils-Bobby Rißland und Max Krause.
„Narcotic Nonfiction“ ist eine vierköpfige Band, die aus Sehnde und Lehrte kommt. Den Grundbaustein legen sie bei den Musikstilen Hiphop und Numetal, jedoch nutzen die Jungs auch Reggae-,Dubstep-,Funk- und Punkelemente. Also eine Mischung, die zwar groovt, es aber trotzdem „krachen“ lässt.
Die Band fand sich ursprünglich im Sommer 2009 als „Bionic Instinct“. Da Coversongs ihren Ansprüchen und Vorstellungen nicht genügten, spezialisierten sie sich schnell auf selbstgeschriebene Songs, in denen sie ihre musikalischen Einflüsse verarbeiten konnten. Somit entstanden innerhalb kurzer Zeit viele groovende und intensive Songs.
Nach einem Namenswechsel 2011 zu „Narcotic Nonfiction“ präsentieren sie nun
ihre Songs live. Dadurch, dass „Narcotic Nonfiction“ auf diese vielen verschiedenen
Musikstile zurückgreifen, entsteht eine Interessant Mischung,welche einen
aufregenden, energiegeladenen und vielseitigen Abend verspricht.