Aus einem großen Foto-Fundus entwickelt Asta Rode ihre Ölpausen

Kathrin Meyer (links) führte in das Werk und die Arbeitstechnik der Künstlerin Asta Rode ein. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Lehrte: Städtische Galerie |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Städtische Galerie Lehrte zeigt die Arbeiten der Hamburger Künstlerin bis Mitte Juni

LEHRTE (hdb). „Utopie“ nennt Asta Rode ihren Bilderzyklus, den sie jetzt in der Städtischen Galerie präsentiert. Und sie setzt den Titel in Klammern - eine „Anregung, gewohnte Gedankengänge zu verlassen und Neuland zu entdecken“, wie Bürgermeister Klaus Sidortschuk bei der Begrüßung von etwa 50 „Kunst- und Kulturfreunden“ mutmaßte.
Einen noch tieferen Einblick in die Technik und die aufwändigen Arbeitsschritte der Ölpausen von Asta Rode gewährte in ihrem Einführungsvortrag Kathrin Meyer vom Kunstverein Hildesheim. Die Expertin. Die Bilder, aus digitalen Fotovorlagen ausgeschnitten, verschachtelt, verfremdet und vergrößert, bilden demnach den „Ausgangspunkt für die Arbeit mit Papier, Farbe und Zeichenmaterialien“.
Die Bilder - 18 Werke werden in Lehrte ausgestellt und tragen so geheimnisvolle Bezeichnungen wie „Heimleuchtung“, „Herr von Achtsam zu Weitsicht“ oder einfach nur „Seltsam“ - befänden sich, interpretiert Meyer, „auch nach ihrer Fertigstellung immer noch im Prozess des Werdens, unabschließbar, immer nur momentan im Auge des Betrachters zu einem Abschluss kommend“.
Asta Rode, 1965 in Hannover geboren, hat von 1990 bis 1995 ein Studium der Bildenden Kunst an der Fachhochschule ihrer Heimatstadt, in Wien und in den Niederlanden studiert. Ihre Ausbildung schloss sie 1995 als Meisterschülerin von Vera Vernunft ab. Rode war schon einmal in Lehrtes Galerie, damals noch in der Ahltener Straße, mit einer Ausstellung von Skulpturen zu Gast. Ihre neuesten Werke sind bis zum 14. Juni dienstags bis freitags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen (und zu kaufen).