Anette Ziss zeigt Serie „Thirty Postcards“ in der Städtischen Galerie Lehrte

Sehenswerte Reflexionen kunsthistorischer Wahrnehmungsmuster: „Feld am Kochelsee“ von Anette Ziss. (Foto: Kulturamt Lehrte)

Sehenswerte Auseinandersetzung mit künstlerischer Landschafts-Wahrnehmung

LEHRTE (r/kl). Als nächste Ausstellung in der Städtischen Galerie Lehrte (Alte Schlosserei im EKZ „Zuckerfabrik“) wird am Freitag, 18. November, um 19.00 Uhr, eine Präsentation von Bildern der Künstlerin Anette Ziss unter dem Titel „Ansichten“ eröffnet, die dort anschließend noch bis zum 22. Januar 2012 zu sehen ist.
Begrüßungsworte spricht der neue Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk, eine Einführung in das Werk der Künstlerin gibt Kristina Tieke aus Hannover.
Im Zentrum der Ausstellung in der Städtischen Galerie Lehrte steht ihre Serie „Thirty Postcards“: Anette Ziss’ künstlerisch eigenwillige Auseinandersetzung mit dem klassischen Landschaftmalerei-Thema „Vedute“.
In den Bildern dieser Serie setzt sich Anette Ziss mit den kunsthistorisch vorgeprägten Wahrnehmungsmustern typischer Landschaftsansichten auseinander, wie sie zum Beispiel durch die italienischen Veduten des Malers Jacob Philipp Hackert im ausgehenden 18. Jahrhundert bekannt wurden.
Anette Ziss wurde 1965 in Göttingen geboren, sie lebt und arbeitet in Hannover. Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Anglistik und Pädagogik in Göttingen, wechselte Anette Ziss 1988 an die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, studierte Freie Kunst und machte 1994 ihren Abschluss als Meisterschülerin bei Malte Sartorius.
Ihrem Studium folgte ein DAAD-Stipendium für einen USA-Aufenthalt, 1995 der Preis des Kunstvereins Hannover, ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen und 1999 das ebenfalls vom Land vergebene Stipendium Schloss Bleckede.
Die neue Ausstellung kann anschließend noch bis zum 22. Januar 2012 jeweils am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.