Am Sonntag (23. Oktober 2016) Einweihung der neuen Orgel in der St. Martinskirche Sievershausen

Die neue Sievershäuser Orgel kommt aus der katholischen Kirche Bruder Konrad in Hannover. Das solide Instrument passt von der Größe und vom Klangcharakter bestens in die St. Martinskirche. (Foto: Kgmde. Svhsn./Henning Menzel)
Lehrte: St. Martinskirche Sievershausen |

Gemeinde feiert zugleich die Dachsanierung des Kirchenschiffs

SIEVERSHAUSEN (r/kl). Mehr als 40 Jahre war die St. Martinskirche in Sievershausen ohne große Orgel. Im Jahre 2014 kaufte die Gemeinde eine gebrauchte Orgel, die in den historischen Orgelprospekt eingebaut werden konnte.
Am Sonntag, 23. Oktober 2016, ist es nun soweit, um 10.00 Uhr soll diese neue Orgel in einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Die Orgel wird Axel LaDeur von der Kreuzkirche in Hannover spielen, die Predigt hält die Superintendentin des Kirchenkreises Burgdorf, Sabine Preuschoff.
Gleichzeitig soll die Renovierung der Außenfassade und des Daches der St. Martinskirche gefeiert werden. Die Liturgie umfasst deshalb eine Prozession um die Kirche unter Beteiligung verschiedener Musikgruppen.
Um 11.30 Uhr gibt es einen Mittagsimbiss im Gemeindehaus. Für alle Orgelhungrigen gibt es um 12.30 Uhr eine Matinee: „Ein Gesprächskonzert“ mit Axel LaDeur. Es werden an diesem Tag Stücke von Buxtehude, Bach, Böhm, Rinck, Frank und Bräutigam zu hören sein.
Die Orgel wurde als vollmechanische Schleifladenorgel mit 17 Registern von der Firma Paul Ott (Göttingen) erbaut und 1972 in der katholischen Kirche Bruder Konrad in Hannover eingeweiht. Es handelt sich um ein solides Instrument, das von der Größe und vom Klangcharakter bestens in die St. Martinskirche in Sievershausen passt.
Den Abbau und Neuaufbau der Orgel übernahm der Orgelbauer Schreiber aus Burgdorf. War der Kaufpreis für die gebrauchte Orgel auch relativ gering, stellten der Neuaufbau und die Anpassung an den historischen Orgelprospekt der Sievershäuser Kirche eine große Herausforderung dar. Dies gilt sowohl für die handwerklichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Denkmalschutzvorgaben, als auch finanziellen Bürden für die Kirchengemeinde.