Adventliche Gemeinschaftsbotschaft vom Wald am Ende des Dorfes Steinwedel

Auch der Weihnachtsmann bescherte bei der "1. Steinwedeler Waldweihnacht" auf dem Waldspielplatz am Depenauer Ring (Ortsausgang Richtung Burgdorf). (Foto: Walter Klinger)
 
Volle Energie gab das Team von Kruse Brennstoffe auf die Herstellung der leckeren Kartoffelpuffer. Das Equipment war von der Flammlachsbude beim Aligser Weihnachtsmarkt ausgeliehen. (Foto: Walter Klinger)
Lehrte: Waldspielplatz Steinwedel |

Gesellige "1. Waldweihnacht" konnte sich auf Anhieb etablieren

STEINWEDEL (kl). Vor authentischer Waldkulisse hat sich auf Anhieb bei seiner Premiere am Samstag die "1. Waldweihnacht" des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Waldspielplatz als belebter adventlicher Treffpunkt etabliert.
Die Idee zu der Veranstaltung hatten Herbert und Doris Hübner mit Norbert und Doris Zilz. Die beiden Ehepaare begeisterten auch den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Ein neues Veranstaltungsformat, zudem mit zentralem Treffpunkt ganz auf der "Burgdorfer Seite", im langen Straßendorf Steinwedel zu entwickeln, aber ist kein Selbstläufer. Zumal die Steinwedeler Vereine ja mehr im Ruf eines - aktiven - Eigenlebens stehen, als dass sie für Gemeinschaftsaktionen bekannt wären.
Dankbar waren die Feuerwehr-Förderer deshalb für Vorab-Spenden der Kaufleute, die zum Beispiel von Heizungsbau und Solartechnik Zeigert auch vom anderen, dem Lehrte zugewandten, Teil des Dorfes kamen. Und auch das E-Center und A & S Bohren und Sägen aus Lehrte und Woick Bedachungen (Burgdorf) waren unter den Sponsoren, die sich - einschließlich der beiden Ehepaare mit der Ursprungsidee - entlang der gesamten langen Dorfstraße fanden: "Hair 66", Pumpen-Binek, Bambus Informationszentrum, Maler Hippler-Buchhagen und Mikro Mess (Südende).
Einige Kaufleute taten ein Weiteres und waren gleich mit einem eigenen Stand dabei. Wie ein kleines Kaleidoskop kam dabei die lange Dorfstraße auf den kleinen Waldspielplatz: Die Bäckerei Wrede (Hausnummer 12) mit einer Keks-Auswahl, der Sunderhof Lahmann (Nr. 20) mit Bratäpfeln und Pfannenschlag, das Café "Sahneschnitte" (Nr. 34) mit heißen Waffeln, "Apis Natura" (Nr. 34) mit Imkerprodukten, heißem Met und als Spezialität mit dem Genuss des köstlichen, aber nur kurz haltbaren Honigschaums, der "Frauengarten" (Nr. 55) mit Beispielarbeiten, wie sie auch in seinen Nähkursen entstehen (das aktuelle Motto auch hier: Zeit für Andere schenken . . .).
Selbst Aligser leisteten tätige Entwicklungshilfe bei der Steinwedeler Vorweihnachtsfreude: "Routinier" Hans-Werner Seifert vom berühmten Flammlachs-Stand des legendären Drei-Dörfer-Weihnachtsmarktes stellte sich und dessen Equipment für den Kartoffelpuffer-Stand des Brennstoffhandels Kruse (Zur Hilgenwiese 3) zur Verfügung.
Ein von Anliegern des Depenauer Rings organisierter Weihnachtsbaumverkauf und ein "Landesforsten"-Stand von Anwohnerin und Waldpädagogin Christine Eusewig, an dem unter anderem Jutetaschen mittels Fußspur-Stempeln heimischer Tierarten bedruckt werden konnten, erfreuten - neben dem kostenlosen nostalgischen Kinderkarussell und dem Besuch des Weihnachtsmannes - vor allem die Kinder.
Mit 300 Metern kleiner Lichterketten in den Baumwipfeln über den Zeltbuden, mobiler Toilettenversorgung und (von den Anwohnern übergeleiteter) Elektroversorgung schuf die Feuerwehr (auch ihre kleinen "Aue-Floris" waren im Einsatz) die organisatorische Grundlage. Mit Grillgerichten und gleich zwei Sorten Genießer-Glühwein boten die Feuerwehr-Förderer zusätzlichen (Hoch-)Genuss aus der einzigen Holzbude.
Die soll nicht allein bleiben, denn aus dem Erlös sollen nach und nach weitere Holzbuden für die geselligen Waldweihnacht(en) - die ist im Steinwedeler Veranstaltungskalender 2016 wieder für den Samstag vor dem 3. Advent terminiert - finanziert werden.