SPD nominiert Hauke Jagau für die Wiederwahl als Regionspräsident

Kandidat Hauke Jagau (rechts) und SPD-Regionsvorsitzender Dr. Matthias Miersch (links) freuten sich am Dienstag gemeinsam über die einstimmige Nominierung der Parteigremien für eine Wiederwahl des Regionspräsidenten. (Foto: SPD Region Hannover)

Einstimmiger Entscheid des Unterbezirksrates - Miersch gratuliert

REGION HANNOVER (r/kl). Der jetzige Amtsinhaber Hauke Jagau ist am Montag in Hannover einstimmig von den zuständigen Gremien der SPD zum Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten nominiert worden.
Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit dem Vorsitzenden der SPD-Region Hannover und Mitglied des SPD-Bundesvorstandes, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch, erklärte Hauke Jagau dazu:
„Ich nehme meine Aufgabe sehr gerne wahr und ich bin überzeugt davon, dass wir in der Region Hannover unter meiner Leitung in den letzten Jahren viele Dinge richtig gemacht haben. Daher möchte ich den erfolgreichen Weg auch in den kommenden Jahren als Regionspräsident fortsetzen und bedanke mich für meine einstimmige Nominierung durch den SPD Unterbezirksbeirat.
Es gibt wenige Aufgaben, die so vielfältig und zugleich so komplex sind, wie die des Regionspräsidenten. Die Handlungsfelder der Region reichen von der Festlegung von Vorrangstandorten für Windkraft über die Behindertenberatung bis zur Trägerschaft für die Berufsschulen. Von der Verantwortung für die Kitaplanung über die Trägerschaft des Job Centers bis zur Wirtschaftsförderung, den Öffentlichen Nahverkehr und die Steuerung zahlreicher kommunaler Unternehmen.“
Sowohl die Zuständigkeiten als auch die gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen wandelten sich dynamisch, erklärte Jagau weiter. Deshalb müsse die Regionsverwaltung eine lernende Organisation sein, die immer wieder auch ihr eigenes Handeln überprüfe und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suche.
Als die zehn wichtigsten Aufgaben in der Zukunft nannte Jagau:
1. Weiterhin den Kurs der Entschuldung und der nachhaltigen Investitionen in der Balance halten.
2. Die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden, aber auch mit den vielen gemeinnützigen und berufsständischen Partnern auf gemeinsame Ziele ausrichten und so die gesamte Region stärken.
3. Die Region weiter als attraktiven Lebensraum so aufstellen, dass Unternehmen ihre Standortentscheidung bewusst für die Region treffen und Menschen gern hier leben.
4. Das Thema des Übergangs von Schule zu Beruf mit allen Partnern so bearbeiten, dass keine jungen Menschen auf der Strecke bleiben. Jeder muss nach der Schule die Chance erhalten, in eine Berufsausbildung und in Arbeit zu kommen.
5. Die Herausforderungen des Demographischen Wandels bewältigen. Das reicht vom Fachkräftemangel über den Ausbau des ÖPNV bis zur sachgerechten Ausstattung für die Pflege im Alter.
6. Ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.
7. Die zur Region gehörenden Unternehmen wie zum Beispiel aha, Üstra, Regiobus und die KSG weiter zukunftssicher aufstellen und sie sicher in Kommunaler Trägerschaft zu halten.
8. Das Klinikum der Region Hannover als Garanten einer hochwertigen Patientenversorgung in kommunaler Trägerschaft zu erhalten.
9. Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter als Schwerpunkte des eigenen Handelns zu begreifen.
10. Das Thema Inklusion in allen Lebensbereichen voranzutreiben und so die gesellschaftlichen Teilhabechancen für alle benachteiligten Menschen zu erhöhen und jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzutreten.