SoVD-Kreisfrauenkonferenz zum Thema Alterssicherung

Mit „TriSolo“-A Cappella am 12. Oktober im VAZ Burgdorf

ALTKREIS/BURGDORF (r/kl). Zu einer Kreisfrauenkonferenz lädt der Kreisverband Burgdorf im Sozialverband Deutschland (SoVD) seine Mitglieder und interessierte Gäste am Samstag, 12. Oktober, ab 14.00 Uhr ins Veranstaltungszentrum Burgdorf, Sorgenser Straße 31, ein.
„Die Altersarmut betrifft überwiegend Frauen. Oft ist ihre Rente nur halb so hoch wie die der Männer“ führt SoVD-Kreisfrauensprecherin Christa Huwald aus. Zum Thema Alterssicherung wird deshalb die SoVD-Bundesfrauensprecherin und Stellvertretende Landesvorsitzende Edda Schliepack referieren.
Nach ihrem Referat „Frauen im Alter – Soziale Teilhabe sichern“ besteht Gelegenheit zur Diskussion. Mit dem Auftritt des A-Cappella-Ensembles „TriSolo“ erwartet die Teilnehmerinnen im zweiten Teil der Veranstaltung ein besonderer musikalischer Leckerbissen.
Anmeldungen zu der Veranstaltung nimmt der SoVD-Kreisverband Burgdorf, Gartenstraße 36 in 31303 Burgdorf, Telefon (05136) 56 59, info@sovd-burgdorf.de, entgegen.
750 Unterschriften für höhere Mütterrenten hatte der SoVD-Kreisverband Burgdorf bereits vor der Bundestagswahl gesammelt. „Auch wir SoVD-Frauen haben uns in den Bundestagswahlkamp 2013 eingemischt und fordern die Gleichbehandlung der Kindererziehungszeiten bei der Rente", berichtet die Kreisfrauensprecherin des SoVD Burgdorf, Christa Huwald. Dieses Ansinnen hatte der SoVD-Kreisverband Burgdorf aufgegriffen und seine Ortsverbände gebeten, Unterschriften vor Ort zu sammeln.
750 Unterschriften kamen auf diese Weise zusammen, die nun an die Bundestagskandidatinnen und kandidaten weitergegeben worden sind. Christa Huwald führt dazu aus: „Es darf nicht sein, dass für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, weniger Erziehungszeiten bei der Rente angerechnet werden.
Momentan werden für die Kinder, die nach 1992 zur Welt kamen, mindestens drei Jahre für die Rente angerechnet, während es vor diesem Zeitpunkt nur ein Jahr ist. Gerade für die heutigen Rentnerinnen wirkt sich diese Ungleichbehandlung besonders nachteilig aus. Ist die Erziehung älterer Kinder weniger wert als die jüngerer? Wir sagen ,Nein' und fordern eine Gleichbehandlung der Kindererziehungszeiten bei der Rente“.
SoVD-Kreisvorsitzender Hans-Egon Seffers verbindet mit der erfolgreichen Unterschriftenaktion und deren öffentlichkeitswirksamem Begleitung die Hoffnung, dass dem Wahlversprechen zur Gleichbehandlung von Mütterrenten nach der Bundestagswahl nun auch Taten folgen werden.
Mit mehr als 270.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen der größte Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.