Resolution soll Bürgerinteressen bei der SuedLink-Planung wahren

Hat die Resolution der Wahlkreisabgeordneten entlang der Trasse zur Wahrung der Bürgerinteressen bei der SuedLink-Planung bereits unterzeichnet: Die hiesige Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth von der CDU. (Foto: Regions-CDU)

Wahlkreisabgeordnete entlang der Trasse appellieren

REGION Hannover (r/kl). In der Diskussion um den Verlauf und die Ausgestaltung der Stromtrasse SuedLink bezieht die heimische CDU-Abgeordnete Maria Flachsbarth erneut klar Stellung: Sie unterzeichnete die Resolution „Bürgerinteressen bei der SuedLink-Planung wahren“. Dies sei an klares Signal an alle Beteiligten – insbesondere an den Netzbetreiber, so die CDU-Politikerin.
„Der im Rahmen der Energiewende notwendige Netzausbau muss so bürger- und umweltverträglich erfolgen wie nur möglich. Außerdem ist Transparenz und Bürgerdialog das oberste Gebot“, stellt Flachsbarth klar. Der SuedLink soll den im Norden produzierten Wind-Strom nach Süddeutschland transportieren, wo bis 2022 die letzten Kernkraftwerke vom Netz genommen werden.
Da in den vergangenen Wochen wiederholt Bürger-Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit des Netzbetreibers TenneT laut geworden war, spricht sich die Resolution unter anderem dafür aus, dass alle Planungsschritte mit höchstmöglicher Transparenz erfolgen sollen und dass den Interessen der Bürgerinnen und Bürger besonderes Gewicht einzuräumen sei.
„Ein zentraler Vorschlag der Resolution ist es zudem, einen begleitenden Runden Tisch mit allen Beteiligten – selbstverständlich unter Einbeziehung der Bürger und Kommunen – zu initiieren“, erklärt die Abgeordnete. Dabei soll insbesondere auch der Einsatz von Erdkabeln vorbehaltslos geprüft werden, wie Flachsbarth hervorhebt.