Hauke Jagau schlägt Cora Hermenau als künftige Dezernentin der Region Hannover vor

Fachliche Qualifikation und Erfahrungsschaft überzeugten: Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) schlägt Cora Hermenau als künftige Leiterin des Dezernats I der Regionsverwaltung vor. (Foto: Region Hannover)

Christdemokratin ist ehemalige Finanz-Staatssekretärin

REGION HANNOVER (r/kl). Die Riege der Dezernentinnen und Dezernenten der Regionsverwaltung könnte in Kürze wieder geschlossen sein. Regionspräsident Hauke Jagau, der Kraft seines Amtes das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Dezernentenstellen hat, hat jetzt mitgeteilt, dass er die Christdemokratin Cora Hermenau vorschlagen wird. Die Regionsversammlung entscheidet voraussichtlich in ihrer Sitzung am Dienstag, 10. März.
Die Leitung des Dezernats I mit den Aufgabenbereichen Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT-Koordination und EU-Angelegenheiten ist seit Jahresbeginn vakant. Die Stelle war im Dezember 2014 deutschlandweit öffentlich ausgeschrieben worden.
„Unter Berücksichtigung der fachlichen Qualifikation, des breiten Erfahrungsschatzes aus der bisherigen beruflichen Tätigkeit und des vermittelten Persönlichkeitsbildes bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass Frau Hermenau die qualifizierteste Bewerberin ist“, sagte Jagau am Donnerstag bei der Vorstellung der Kandidatin.
Wenn die Regionsversammlung dem Vorschlag zustimmt, wird die gebürtige Hannoveranerin Cora Hermenau für acht Jahre in ein Beamtenverhältnis auf Zeit berufen und zur Regionsrätin ernannt. Hermenau ist Juristin und war von 1999 bis 2013 im Niedersächsischen Finanzministerium tätig – seit 2006 als Staatssekretärin.