Ersatzfahrpläne während des Bahnstreiks

Auch kostenlose Servicenummer geschaltet metronom-Züge fahren

HANNOVER/REGION (r/kl). Bahnreisende in Deutschland können sich während des bis Sonntag andauernden Lokführerstreiks der Gewerkschaft GDL über das geänderte Fernverkehrs-Angebot der Deutschen Bahn über die Ersatzfahrpläne in den Auskunftssystemen wie bahn.de oder den DB Navigator informieren.
Zusätzlich zur allgemeinen Servicenummer (0180) 6 99 66 33 (20ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60ct/Anruf) hat die DB ab sofort die kostenlose Servicenummer unter (08000) 99 66 33 geschaltet.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat angekündigt, im
Personenverkehr vbis einschließlich Sonntag, 09.00 Uhr, in den Ausstand zu treten. Millionen Reisende müssen sich wieder auf massive Beeinträchtigungen einstellen.
Der Ersatzfahrplan hat in den zurückliegenden Streiktagen gesichert, dass die
Fahrgäste zwar mit einem reduzierten, aber verlässlichen Angebot rechnen können. Im Fernverkehr werden rund ein Drittel der Züge rollen. Im Nahverkehr werden es je nach Region 15 bis 60 Prozent sein.
Bereits ab heute Nachmittag wird der Schienengüterverkehr bestreikt. Bei DB Schenker Rail soll ein in enger Abstimmung mit den Kunden erstellter
Ersatzfahrplan dafür sorgen, dass die Hälfte der Züge rollt. Die Verbände der deutschen Industrie rechnen dennoch mit Produktionsausfällen in Milliardenhöhe.
Für die Dauer der GDL-Streiks im Personenverkehr arbeiten die
Betriebszentralen, Fahrplaner, Disponenten und das weiterhin einsetzbare
Fahrpersonal mit Hochdruck daran, die Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. In den
Bahnhöfen stehen zusätzliche Mitarbeiter für die Betreuung der Reisenden
bereit. Die Busgesellschaften der DB sind nicht vom GDL-Streik betroffen.
Ebenso wie DB Regio Bus unterstützen die IC Busse die Ersatzfahrpläne und
fahren auf einigen Strecken zusätzlich.
Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder
Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, können sich ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen.
Alternativ können Reisende den nächsten - auch höherwertigen - Zug nutzen. In diesem Fall wird bei zuggebundenen Angeboten, wie Sparpreis-Tickets, auch die Zugbindung aufgehoben. Ausgenommen hiervon sind regionale Angebote mit erheblich ermäßigtem Fahrpreis (Schönes Wochenende-, Quer-durchs-Land- oder
Länder-Tickets) sowie reservierungspflichtige Züge.
Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der DB können die betroffenen
Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen. Für
Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für
Verbundfahrkarten kommen die Beförderungsbedingungen der jeweiligen
Verkehrsverbünde zur Anwendung.

metronom-Züge nicht vom Streik betroffen

Alle Züge des metronom werden planmäßig eingesetzt und fahren laut Fahrplan.
metronom ist von den angekündigten Maßnahmen nicht betroffen.
"Bitte stellen Sie sich dennoch auf vereinzelte, leichte Verspätungen ein, da der gesamte Bahnverkehr durch einen Streik beeinträchtigt werden kann.
Alle gültigen Fahrkarten des DB Fernverkehrs und DB Nahverkehrs werden je Strecke im metronom anerkannt.
metronom verfügt über ausreichend Kapazitäten, um Fahrgäste der Deutschen Bahn schnell und sicher an ihr Ziel zu bringen.
Über eventuell zusätzliche Halte der metronom Züge an S-Bahnstationen zwischen Hamburg-Harburg und Buxtehude (Nordsee-Takt) informieren wir kurzfristig", so ein Unternehmensprecher.
Fahrplanauskunft des metronom:
www.metronom.de
App für iPhone und Android: www.der-metronom.de/app/