Auch Otze und Dollbergen bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Elf Orte aus der Region stellen sich dem Dorf-Wettbewerb

OTZE/DOLLBERGEN/REGION (r/kl). Wie attraktiv und zukunftsfähig sind die Dörfer der Region Hannover? Dieser Frage geht der Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ alle drei Jahre auf den Grund. Jetzt steht fest: Elf Dörfer, darunter auch Otze und Dollbergen, stellen sich der Herausforderung und erwarten Mitte Juli Besuch von der Jury.
Vom 16. bis 18 Juli bereist die Bewertungskommission mit Regionspräsident Hauke Jagau an der Spitze die Ortschaften. Die Tour führt dann nach Burgdorf-Otze, Ronnenberg-Wetzen, Springe-Altenhagen I, Uetze-Dollbergen, Elze und Resse in der Wedemark sowie in Neustadt am Rübenberge nach Borstel, Dudensen, Hagen, Nöpke und Wulfelade.
„Wir freuen uns, dass sich verhältnismäßig viele Dörfer für den Wettbewerb gemeldet haben“, sagt Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent der Region Hannover für Umwelt, Planung und Bauen und damit auch zuständig für das Thema Regionalplanung und den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
„Wir wissen, dass so eine Bewerbung für die Dorfgemeinschaft mit viel Aufwand verbunden ist. Es ist immer spannend, wie sich die Dörfer präsentieren und beeindruckend, wie viel Engagement in die Beiträge fließt.“ 2011, als der Wettbewerb zuletzt auf regionaler Ebene stattfand, belegten Hagen und Wulfelade gemeinsam Platz eins, damals waren neun Dörfer ins Rennen gegangen. 2007 hatten sich elf Dörfer angemeldet, Sieger wurde Lehrte-Immensen.
Ziel des Wettbewerbs ist, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität in den ländlichen Räumen zu steigern. Dazu gehören auch der Erhalt und die Entwicklung von Nahversorgungsmöglichkeiten, von dörflich angepassten Wirtschaftsstrukturen, Perspektiven für den Fremdenverkehr und die Versorgung durch erneuerbare Energien.
Der Wettbewerb will dazu anregen, Stärken, Schwächen und Chancen zu analysieren und daraus ein ganzheitliches Konzept für die Entwicklung der Ortschaften zu erarbeiten. Bewerben konnten sich Dörfer mit bis zu 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Erhalt und Stärkung einer lebendigen Ortsmitte“.