„70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung. Das Kriegsende 1945 in Niedersachsen“

Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte Ahlem

REGION HANNOVER (r/kl). Die Publikation „70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung. Das Kriegsende 1945 in Niedersachsen“ ist eine Art Tagebuch, das anhand historischer Quellen und Fotografien exemplarische Ereignisse der letzten 70 Kriegstage schildert.
Im Frühjahr 1945 eskalierte der NS-Terror – inmitten der deutschen Gesellschaft. Die Befreiung bereits vor Augen, fielen den Massakern und Todesmärschen in den letzten Kriegswochen Hunderttausende KZ-Häftlinge, Kriegs- und Strafgefangene, Zwangsarbeiter und andere Verfolgte des NS-Regimes zum Opfer – überall im damaligen Deutschen Reich, insbesondere aber auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen, das erst spät von den alliierten Truppen besetzt wurde.
Am Sonntag, 8. Mai, ab 15.00 Uhr, stellt der Herausgeber Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, das Buch in der Gedenkstätte Ahlem (Heisterbergallee 10 in 30453 Hannover) vor. Zu Gast sind Zeitzeugen, die den Todesmarsch von einem hannoverschen KZ-Außenlager zum KZ Bergen-Belsen überlebten. Der Eintritt ist frei.