„Adler“ und FC Lehrte müssen Gegner auf Distanz halten

Boris Besovic ist als Denker und Lenker im Spiel des TuS Altwarmbüchen nach wie vor gefragt. Foto: Klaus Depenau (Foto: Klaus Depenau)

Ein Hammerprogramm für den TuS Altwarmbüchen

BURGDORFER LAND (mj). Nach dem erneuten Spielausfall am vergangenen Wochenende hoffen die Vereine aus der Fußball-Bezirksliga 2, dass es am Sonntag endlich losgeht. Allen voran der SV Adler Hämelerwald und FC Lehrte, die es am Sonntag (15 Uhr) in Ahlem und Anderten mit Mannschaften aus der Abstiegszone zu tun haben. Zur gleichen Zeit empfängt der TuS Altwarmbüchen mit dem Tabellendritten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide einen der Titelanwärter.

SV Ahlem -
SV Adler Hämelerwald
Zur Tabellenlage: Während der SV Adler Hämelerwald mit 17 Punkten den 13. Rang und damit einen der Relegationsplätze belegt, hat der SV Ahlem als Elfter einen Zähler mehr auf dem Konto. „Ein Sieg wäre daher sehr wichtig“, erkannte bereits Jörg Karbstein. Doch weiß Hämelerwalds Trainer um die Unberechenbarkeit des Gegners, der bereits zu sechs Unentschieden kam. „Wir werden uns in der Rückserie steigern“, versprach bereits Ahlems Trainer Semir Zan. Dabei vertraut der Aufstiegstrainer angesichts fehlender Neuzugänge nicht nur auf die Rückkehr seiner vier Langzeitverletzten, sondern auch auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft.
Darauf setzt auch Jörg Karbstein, dessen Mannschaft unter katastrophalen Trainingsbedingungen zu leiden hatte. „Wir konnten höchstens einmal hinter dem Tor trainieren und waren schon froh, wenn wir auf der Aschenbahn unsere Runden drehen konnten“, sagte Hämelerwalds Trainer, der am Sonntag in Ahlem zumindest auf eine Wiederholung des 1:1- Hinspielergebnisses hofft.

Sportfreunde Anderten -
FC Lehrte
Genau zwölf Spiele sind die Sportfreunde Anderten nun ohne dreifachen Punktgewinn. Der letzte Sieg datiert vom 20. September mit dem 2:0-Sieg gegen den SV Adler Hämelerwald. Wen wundert es da, dass sich der Tabellenvorletzte mit nur 13 Punkten nur so nach einem Erfolgserlebnis sehnt. Zumal die Abstiegsgefahr größer denn je ist. In der Winterpause wurde bei den Sportfreunden Anderten dann auch prompt ein Trainerwechsel vollzogen. Für Jörg Schellhase übernahm Jan Völkel das Team. Der ist übrigens der Stiefsohn des mächtigen Sportfreunde-Präsidenten Klaus Volland, so dass alles in der Familie bleibt.
Jan Völkel, der einst bei der TSV Burgdorf spielte, ist fest davon überzeugt, dass ihm mit seiner Mannschaft der Klassenerhalt glückt. Davon will zumindest am Sonntag der FC Lehrte nichts wissen, der im Hinspiel ein 3:3 erreichte. „Wir wollen gewinnen“, versprach Trainer Willi Gramann. Nach Patrick Obst fällt ihm am Sonntag in Anderten mit Sören Miethke aber ein wichtiger Abwehrspieler wegen Urlaub aus. „Dann wird die Viererkette wohl mit Fabian Denecke, Deniz Kezer, Hassan Erdogan und Dimitri Swich spielen“, kündigte der FC-Trainer an.

TuS Altwarmbüchen -
TSV Krähenwinkel/Kaltenweide
Schlimmer konnte es für den TuS Altwarmbüchen nicht kommen. Mit dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (H), MTV Engelbostel/Schulenburg (A), OSV Hannover (H) und Fortuna/Sachsenroß Hannover (A) hat es der Tabellenzehnte zu Beginn der Rückrunde mit den vier erstplatzierten Mannschaften zu tun. „Das ist ein Hammerprogramm“, weiß auch Markus Rang, der nach der 2:3-Testspielniederlage gegen den Kreisligisten SV Arnum (Torschützen waren Boris Besovic und Dominik Mund) noch Defizite bei seiner Mannschaft entdeckte. „Wir müssen uns noch erheblich steigern. Die lange Spielpause war uns deutlich anzumerken.“
Mit dem Tabellendritten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, der das Hinspiel mit 2:0 zu seinen Gunsten entschied, stellt sich am Sonntag in Altwarmbüchen ein Gegner vor, der bei nur drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter OSV Hannover zum Kreis der Meisterschaftsanwärter zu zählen ist. „Eine sehr spielstarke Mannschaft“, lobte auch Altwarmbüchens Kotrainer den Gegner. Ein Wiedersehen wird es für die Altwarmbüchener Zuschauer mit Sascha Daniel und Dime Koneski geben, die in der Hinserie mit ihren Toren zum 2:0- Sieg ihren ehemaligen Verein nahezu im Alleingang zur Strecke brachten.