Was über den Schulalltag hinausgeht...

Die Folkloretanzgruppe begeisterte mit traditioneller, kurdischer Musik. (Foto: Renate Tiffe)

Heinrich-Heller-Schule präsentierte sich beim Jahresempfang

ALTWARMBÜCHEN (ti). Bereitwillig, begeistert und energiegeladen wollten die Schülerinnen und Schüler nach den Worten der Moderatorin ihre Schule präsentieren. Und so geschah es dann auch. Die Heinrich-Heller-Schule in Altwarmbüchen hatte zu ihrem 6. Jahresempfang eingeladen und konnte sich über ein zahlreiches Publikum in der entsprechend hergerichteten großen Halle des Schulgebäudes freuen.
In dem beeindruckenden Non-Stop-Programm wurden zuerst dem Schulleiter Dr. Martin Bruns „ein paar Grußworte“ gewährt. Sie entbehrten nicht eines gewissen Stolzes über die pädagogische Einrichtung, die immer wieder totgesagt wird und sich in Isernhagen quicklebendig zeigt. Bruns verwies auf die Tafel mit dem zum 4. Mal verliehenen Gütesiegel der Landesregierung. Vorgestellt worden war die Heinrich-Heller-Schule von der Schulsprecherin Lisa-Maria Diederichs und das mit einer Wärme, die selbst den Pädagogen rührte. Sie hatte die Schule als eine große Familie dargestellt.
Bruns verwies auf den Schülerzuwachs in den letzten Jahren. Mit der Zahl 145 sei der höchste Stand seit 10 Jahren erreicht. Fünf bis zehn Schülerinnen und Schüler wechseln in jedem Jahr – in enger Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern – zur Realschule über. Nachfragen kommen derzeit aus Hannover, Burgdorf und Burgwedel. „Wir suchen Schulqualität“, hatte jüngst eine Mutter geäußert. Nicht jede Hauptschule sei per se schlecht, und nicht jede andere Schulform per se gut, so Bruns. Es komme auf engagierte Lehrer an und die Kooperationsbereitschaft von allen Seiten. Klar, dass als Redner auch der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Michael Koch, von einer „hervorragenden Entwicklung“ sprechen konnten und von einer „gelebten Zusammenarbeit“, die fortgesetzt werde.
Die Schülerinnen und Schüler brannten darauf, mit „ihrem Programm“ zu beginnen. Die Band I trumpfte mit „Lady in Black“ auf. Band II folgte mit einer Eigenkomposition. Das Schwarzlicht-Theater, mittlerweile eine Art Standard bei den Schulempfängen, verzauberte das Publikum mit zwei Darbietungen: „Kids in black“ und „Surprise“. Professioneller als sonst wirkten die Tanzgruppen, die Magic Six wie auch die Folkloretanzgruppe mit traditionell kurdischer Musik, bei der die Jungs dominierten. Ferdinand gab als „He-Man“ sein Debüt als Discjockey. Geradezu atemberaubend war die Akrobatik „My heart skips a beat“ mit den Solos von Leonardo.
Dass alles lückenlos klappte, war auch dem Engagement der vielen Mitschüler hinter den Kulissen zu verdanken. Es war eine große Zahl von Akteuren, die sich am Ende unter großem Beifall auf der Bühne versammelten. Nina-Nadira Diassez und Leyla Sankari hatten charmant durch das Programm begleitet. Ein reichhaltiges Büfett mit Leckerbissen aus verschiedenen Ländern, hergestellt von der eigenen Schülerfirma, rundete den Empfang angenehm ab. Es gab noch viel Gelegenheit zu angeregten Gesprächen unter den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung.