Über 100 Läufer/innen beim JuKi-Spendenlauf am Start

Über 100 Läuferinnen und Läufer gingen beim JuKi-Spendenlauf in Kirchhorst an den Start. (Foto: Dana Noll)

2.044 Runden wurden für den guten Zweck gelaufen

KIRCHHORST (dno). Mit „bestem Laufwetter“ wurden die Starter beim JuKi-Spendenlauf in Kirchhorst am vergangenen Sonntag belohnt. Die Idee: Es gab Teilnehmer die laufen und Sponsoren, die das finanzieren. Dabei wurde im Vorfeld pro gelaufene Runde ein Betrag festgelegt. Ob Großeltern oder Großunternehmer – Sponsor konnte jeder sein. Am Ende wurden die Runden gezählt und die Sponsoren zur Kasse gebeten.
Ab 11.30 Uhr wurde rund um Kindergarten und Grundschule gewalkt, gesprintet und gelaufen. Immer mit dem festem Ziel im Blick, so viele der 500-Meter-langen-Runde zu schaffen. Denn jede gelaufene Runde bedeutete bares Geld – für JuKi und damit für die Stelle der Diakonin. Nadine Steiner begleitet Kinder- und Jugendgruppen, fördert Projekte wie zum Beispiel die Sommerfreizeit und macht den Konfirmandenunterricht möglich.
Doch JuKi ist „nicht nur Kirche“. Spielgruppen oder das Sommerferienprogramm sind offen für alle Kirchhorster/innen. Mit den Festen wie beispielsweise dem Kartoffelfeuer werden Angebote geschaffen, die den Kindern und Familien Spaß machen und ein Highlight im Ortsgeschehen sind.
Und so war es fast „Ehrensache“ beim 5. JuKi-Spendenlauf sich einen Sponsor zu suchen und an den Start zu gehen. Zumal es gleichzeitig ein Jubiläumslauf war, denn JuKi feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. 106 Läufer/innen, von Kindergartenalter bis etwa zum 80. Lebensjahr, liefen insgesamt 2.044 Runden – das entspricht einer Strecke fast bis nach Verona!
Im Vergleich: Beim letzten Spendenlauf 2014 schaffte man es „nur“ bis München. Einige Läufer/innen kämpften sich durch 60 Runden – da mussten die Sponsoren tief in die Tasche greifen. Besonders ins Schwitzen kam die Feuerwehr, die in voller „Dienstkleidung“ unterwegs waren. Gut, dass es an den „Erfrischungs -Tankstellen“ genügend Wasser gab – über 70 Liter gingen über den Tresen!
Zahlreiche Helfer/innen waren zur Unterstützung vor Ort: das Zehntfestteam am Grill, der Förderverein der Feuerwehr mit der "EMMA" sowie die Diakonin mit den kids am Basteltisch. Die Kirchhorster Vereine waren ebenso am Start – sowohl beim Laufen als auch beim Helfen. Besonders gut in Form präsentierte sich Pastor Jens Seliger, der nach dem Gottesdienst in Neuwarmbüchen direkt nach Kirchhorst gejoggt kam.
Für die Kinder gab es mit Schminken, Hüpfburg, Ponyreiten oder Schätze im Sand ausbuddeln ein abwechslungsreiches Programm.