Startschuss für die Planungen zum Jubiäums-Zehntfest

Das Planungsteam aus dem Jahr 2015 entwickelt schon neue Ideen für das Zehntfest im kommenden Jahr. (Foto: Dana Noll)

Zum 10. Fest ist ein großes Mittelalterspektakel angedacht

KIRCHHORST (dno). Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, steht das Orga-Team nun wieder in den Startlöchern für das Zehntfest 2017. Mit über 6.500 Besuchern, einer tollen Stimmung, 220 ehrenamtlichen Helfern und zahlreichen Attraktionen und Angeboten lässt sich das nur schwer toppen.
Doch die ersten Ideen für das „10. Zehntfest in 20 Jahren sprudeln nur so heraus“. „Ein Mittelalterspektakel soll es voraussichtlich werden“, verrät Dr. Andreas Glombik. Thematisch geschickt, denn 2017 steht auch unter dem Zeichen von 500 Jahre Reformation, in dem Martin Luther seine berühmten 95 Thesen veröffentlichte. Denn der kirchliche Leitgedanke zum Zehntfest, den „zehnten Teil einer Ernte, eines Ertrages abzugeben“, soll erhalten bleiben.
Genau so wie der programmtechnische Ablauf. So wird es an drei Tagen erneut eine gute Mischung aus Musik und Darbietungen geben, umrahmt von einem bunten Programm für Groß und Klein und zahlreichen Ständen, die für das leibliche Wohl sorgen. Dabei wird es gemäß dem Motto „Mittelalter“ sicher etwas „deftiger und handfester“ zugehen. „Auch die Vereine bekommen wieder eine Plattform, sich zu präsentieren“, so Glombik.
Stelzenläufer, Gaukler, Schaukämpfe und Bogenschießen stehen auf dem Programm. Kinder können sich beim Besen binden, Korb flechten oder Brot backen versuchen. „Möglich wäre auch ein Steinhauer, der mit den Konfirmanden ein Taufstein baut“, so Glombik. Auch Aktionen rund um die Lutherbibel seien denkbar.
Ideen scheint es im Moment genug zu geben, leider hapert es an ehrenamtlichen Helfern. Und so geht das Orga-Team an bisschen mit gemischten Gefühlen an die Planung. Denn das Zehntfest ist seit Beginn 1997 stetig gewachsen und Besucher kommen schon längst nicht mehr nur aus dem Ort.
Doch mehr Besucher, erfordern auch mehr Helfer. Denn das Zehntfest wird komplett ohne kommerzielle Hilfe umgesetzt, dass bedeutet, es lebt von den ehrenamtlichen Helfern und deren Engagement. „Wir werden es auf jeden Fall vom 9. bis 11. Juni 2017 auf dem Jubiläums-Zehntfest so richtig krachen lassen“, so Kai Apel.