Start frei für das neue Feuerwehrgerätehaus in Altwarmbüchen

Philip Suppan (links) von der Feuerwehr lässt sich von Bauleiter Marc Wieneke Details im Grundriss erklären. (Foto: Renate Tiffe)

Eine Investition von 2,7 Millionen Euro - Richtfest soll Mitte Juni sein

ALTWARMBÜCHEN (ti). Die Vorarbeiten für den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Altwarmbüchen sind zügig vonstatten gegangen. Vor Weihnachten hatte der Umzug der Feuerwehr in das provisorische Domizil im alten Baubetriebshof an der Hannoverschen Straße stattgefunden.
Mittlerweile ist der Abbruch des Feuerwehrgerätehauses an der Bernhard-Rehkopf-Straße vollzogen und es kann mit den Erd- und Tiefbauarbeiten begonnen werden. Zeit also für ein „Kick off“, die neudeutsche Bezeichnung für die öffentliche Vorstellung zu Beginn des 2,7-Millionen-Projekts
Der neue Baubetriebshof der Gemeinde ist noch nicht offiziell eingeweiht. Aber immerhin war er schon gewählt worden als Ort für das gemeinsame Treffen von Verwaltung, Kommunalpolitikern und dem Feuerwehrkommando mit dem beauftragten Unternehmen Fechtelkord &Eggersmann aus Marienfeld.
Da der Betriebshof von der gleichen Firma erstellt worden ist, diente er zugleich als hervorragendes Anschauungsobjekt und als Zeichen für die gute Zusammenarbeit.
Auch beim Bau von Feuerwehrgerätehäusern verfügt das Unternehmen über entsprechende Erfahrungen, wie Marc Wieneke, der Projektleiter, deutlich machte. Als große Herausforderung stellte er das verhältnismäßig kleine Gelände an der Bernhard-Rehkopf-Straße dar - 2.800 qm für eine Gebäudegrundfläche von 1.200 qm plus zugehöriger 27 Parkplätze.
Wieneke erläuterte die Grundrisse von Erd- und Obergeschoss mit Fahrzeughalle, Umkleidebereich und Gerätewerkstatt sowie den großen Unterrichts- und Aufenthaltsräumen oben. Auch eine Ansicht des Haupteingangs mit der Klinkerfassade im Erdgeschoss wurde gezeigt.
Spannend war der Blick auf die Zeittafel. Am 2. März soll mit dem Rohbau begonnen werden, am 30. September hoffe man auf eine fristgerechte Übergabe, so Wieneke. Und das Richtfest? fragte Bürgermeister Arpad Bogya dazwischen, der zuvor die positive Aufbruchstimmung bei allen Beteiligten hervorgehoben hatte. Man einigte sich auf den 15. Juni, aller Voraussicht nach
Er freue sich auf das Projekt, sagte Jost Götze vom Bauamt und wies darauf hin, dass der Qualitätsstandard dem des Baubetriebshofes entsprechen werde. Manches, wie die Hallentore, werde sogar gleich sein. Die Frage nach dem vielzitierten Isernhagener Standard schloss sich an. Die Qualitäten werden bei der Ausschreibung definiert, erläuterte Götze.
Der Begriff sei schon beim Bau des Rathauses geprägt worden, auch wenn er da noch nicht so nachhaltig gemeint gewesen sei, fügte Bogya. hinzu. Im Niveau etwas über dem Normalen zu liegen, sei zwar etwas teurer bewähre sich aber auf Dauer. Die Bau- und Qualitätsvorschriften der Gemeinde Isernhagen kenne sie schon auswendig, bekannte die Architektin.
Es sei einfacher, wenn es um den gleichen Standard gehe. Im Bereich der Elektronik werde aber nicht so hoch gefahren. Da ginge es um einen sinnvollen Umgang und nicht um „eine Steuerung auf die Steuerung“ weil wechselnde Personen damit umgehen müssen.
Den anwesenden Feuerwehrleuten ging es vor allem um genaue Absprachen während des Bauvorhabens, zum Beispiel auch bei der Möblierung. Bei Götze liefen sie damit offene Türen ein. Es werde regelmäßige Baustellenbesprechungen geben, bei denen viele Fragen beantwortet werden, sagte er. Sie sollen immer am Mittwoch stattfinden. Die Termine habe er schon im Kalender.