Schwimmclub Altwarmbüchen feierte 10-jähriges Bestehen

Bürgermeister Arpad Bogya gratuliert Eckhard Bode zum 10-jährigen Bestehen des Schwimmclubs Altwarmbüchen. (Foto: Renate Tiffe)

Bogya: Ein Leuchtturm bei den Sportveranstaltungen der Gemeinde

ALTWARMBÜCHEN (ti). Am 22. Dezember 2005 wurde der Schwimmclub Altwarmbüchen gegründet. Mit seinen 316 Mitgliedern (Stand 31. 12. 2015) gehört er heute zu den großen Vereinen in der Gemeinde Isernhagen.
Seine Sportveranstaltungen sind über die Gemeinde- und Regions-Grenzen hinaus von Bedeutung. Anlass genug, zwei Tage vor Weihnachten zu einem Empfang im Foyer des Hallenbades bitten – einer Einladung, der neben Kommunalpolitikern und Mitgliedern auch Vertreter befreundeter Vereine und Funktionäre des Schwimmsports gerne folgten.
Zehn Jahre seien noch keine Leistung an sich, begann der Vorsitzende Eckhard Bade seine wie immer nachdenkliche Rede. Die besonderen Voraussetzungen und die Eile bei seiner Gründung lassen jedoch einen Blick zurück als wichtig erscheinen.
Der Erhalt des Hallenbades war von der Politik gerade notdürftig gesichert worden. Ein Schwimmverein erschien alternativlos, um die Zukunft der lokalen Einrichtung zu sichern, zumal auf diese Weise unabhängig und frei über dessen Entwicklung mit entschieden werden konnte.
Die Gründung sei mit einem großen Kraftaufwand verbunden gewesen, der aber bewiesen habe, dass „es geht, wie es auch jetzt weitergeht“. Der Verein sei aktiv und risikobereit bereit gewesen, um seine wirtschaftliche Grundlage zu sichern. Das Sponsoring als Ergänzung sei harte Arbeit. Voraussetzung sei eine gut funktionierende Mannschaft, auf die er stolz sei.
Von Anfang an habe sich der SC neben seiner Grundaufgabe – der Sicherung des Hallenbades – der Ausbildung gewidmet, und die sportliche Leistung zum Ziel gesetzt. Mit seinen mittlerweile 39 festen Veranstaltungen, präge der Verein die Sportlandschaft der Gemeinde mit. Er stehe für leistungsorientierten Schwimmsport mit Topathleten bis hin zu den Europameisterschaften.
Der Breitensport wird dennoch nicht vernachlässigt. Andere Sparten sind inzwischen hinzugekommen wie das Outdoor-Schwimmen und das Triathlon, eine große logistische Herausforderung, nicht nur für den Verein selbst. In diesem Jahr werde es zum dritten Mal durchgeführt. Eine eigene Laufveranstaltung in Kooperation mit dem Lauftreff Isernhagen sei außerdem in Planung.
Bei alledem sei die Gemeinde Isernhagen ein verlässlicher Partner.
Aber Bade wäre nicht Bade, wenn er nicht auch einen sorgenvollen Blick nach vorn richten würde. Was soll aus dem Hallenbad werden, fragte er, wenn nach der Gründung der IGS den Kindern und Jugendlichen nicht mehr soviel Zeit zur Verfügung stünde?
Vor einer Antwort darauf mochte sich der Bürgermeister nicht drücken. Der Übergang werde nach und nach vor sich gehen, gab Arpad Bogya zu bedenken. Die Frage sei auch, was aus der Heinrich-Heller-Schule werde. Was in fünf bis sieben Jahre passiere, wisse noch niemand so recht. Denkbar wäre eine zentrumsnahe Gemeinschaftsentwicklung, eine Art Sportzentrum? Viele Gedanken seien dazu noch notwendig.
Zuvor hatte Bogya die Aufbauleistung des Vereins für das Hallenbad gewürdigt und zugleich den Imagegewinn für die Gemeinde. Die Sitzung im Jahr 2002 als das Hallenbad vor dem Aus stand, sei für ihn die härteste überhaupt gewesen, erinnerte er sich. Eine tolle Entwicklung habe stattgefunden. Die Veranstaltungen des SC gehörten zu den Leuchttürmen des Sports in Isernhagen.