Sanierung der Beleuchtung in Isernhagen H.B.

Leuchten müssen frei zugänglich sein

ISERNHAGEN (r/bs). Die im August 2012 begonnenen Sanierungsarbeiten in Isernhagen NB sind abgeschlossen. Weiter geht es jetzt in Isernhagen H.B. Die durch die Gemeinde beauftragte Firma Rode wird insgesamt 123 Leuchten einschließlich Masten austauschen. Die Sanierung bezieht sich auf alle 80 Watt HQL Pilzleuchten, Puderdosen und Rautenleuchten mit einem Alter >30 Jahre oder mit technischen Mängeln.
Davon betroffen sind folgende Straßen: Am Forsthaus, An der Beeke, An der Mehlbeeke, Fasanenkamp, Fliederweg, Ginsterweg, Goldkamp, Haferkamp, Hasenkamp, Isenkamp, Rehkamp, Rosenstraße, Rubinkamp, Sieversdamm, Silberkamp, Sonnenallee, Türkiskamp, Turnierweg, Wachtelstieg, Weidenstraße, Weizenkamp, Wildkamp.
Die Gemeinde macht darauf aufmerksam, dass die Leuchten in den betroffenen Straßen frei zugänglich sein müssen. Gegebenfalls ist Pflanzenbewuchs und Zaunlattung zu entfernen, damit der Wechsel der Leuchten problemlos vorgenommen werden kann.
Grund der Sanierung ist u. a. die geringe Lichtausbeute, die schlechte Farbwiedergabe und das gemäß EUP- Richtlinie der EU 2015 greifende Handelsverbot von HQL-Leuchten. Zum Einsatz kommen zertifizierte CO2- neutrale Aluminiummasten und Philips-Kofferleuchten, die mit LEDs in den Wattagen 23 bzw. 14 Watt ausgestattet sind.
Diese modernen Leuchten sind mit eingebauten Zeitschaltmodulen (LumiStep) ausgestattet, die die Beleuchtungsstärke je nach Uhrzeit in acht Stufen regeln. Ein Pilotprojekt mit dieser Ausstattung wurde bereits im vergangenen Jahr in der Ludwig-Thoma-Straße umgesetzt. Da sich die Herstellungskosten der LEDs in den vergangenen Jahren deutlich reduziert haben und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit erhöht hat, macht sich die Modernisierung der Straßenbeleuchtung allein durch den reduzierten Energieverbrauch in wenigen Jahren bezahlt.
Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen 1,2 Mio. Euro und reduzieren sich um eine Bundesförderung von ca. 200.000 Euro. Diese Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Zudem werden auf der Grundlage der Straßenausbaubeitragssatzung (ABS) der Gemeinde Isernhagen Beiträge von den bevorteilten Eigentümern erhoben.