Pianistin Shoko Kawasaki spielt im Isernhagenhof

Mit Fantasien und Visionen von Debussy, Haydn, de Falla und Liszt gastiert die japanische Pianistin Shoko Kawasaki am Sonntag in der Reihe "Weltklassik am Klavier" im Isernhagenhof F.B. (Foto: privat)
Isernhagen: Isernhagenhof |

"Kostbarkeit des Augenblicks!"

ISERNHAGEN K.B. (r/kl). Mit drei Jahren begann sie das Klavierspiel und entdeckte ihre Liebe zur klassischen Musik: die Japanerin Shoko Kawasaki. Heute ist sie eine renommierte, international konzertierende Pianistin und promovierte Musikwissenschaftlerin.
Am Sonntag, 6. August, ab 17.00 Uhr gastiert die höchst feinfühlige Virtuosin im Isernhagenhof, Hauptstraße 68 in Isernhagen F.B. Durch ihre Programmauswahl spürt sie die „Kostbarkeit des Augenblicks“ auf. Mit Fantasien und Visionen von Debussy, Haydn, de Falla und Liszt lässt sie deren Klangschönheit aufblitzen und erhebt die Werke durch die Vergänglichkeit des Moments in das Reich der Unvergänglichkeit.
Der Eintrittspreis zu diesem Konzert der eihe "Weltklassik am Klavier" beträgt 20 Euro. Studenten zahlen 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben den Eintritt frei
Reservierungen sind per Email an: info@weltklassik.de oder telefonisch unter (0211) 936 50 90 möglich. Mehr Infos gibt es unter: www.weltklassik.de.
Die Japanerin Shoko Kawasaki erarbeitete ihre Dissertation an der Tokyo National University of fine Arts. Sie analysierte und beleuchtete die Klavieretüden von G. Ligeti zum ersten Mal aus der Sicht eines Pianisten. Momentan vertieft sie ihre Studien an der HMTM in München.
Sie gewann zahlreiche Preise bei renommierten nationalen und internationalen Wettbewerben: Grazie Musik Preis, Japan, Massarosa, Ennio Porrino, Kulturkreis Gasteig, K. Yasukawa Memorial Wettbewerb, Shoko Kawasaki ist Laureatin des 76. Music Competition of Japan und sie erhielt Diplome beim Concours de Gèneve, Grieg, Allegro Vivo, und New York Dorothy Mackenzie Awards. Sie spielte zahlreiche Klavierabende in Japan, Südkorea, Europa, New York und trat sehr häufig als Solistin mit Orchester auf. Viele ihrer Auftritte wurden für das Fernsehen oder Radio aufgezeichnet.
Ein jeder Mensch hat Ehrfurcht vor der Unendlichkeit. Gleichzeitig lassen uns aber gerade die flüchtigen Dinge und Vergänglichkeit der Momente spüren, wie kostbar jeder Augenblick sein kann. Wenn die Japaner über die "Vergänglichkeit" nachsinnen, denken sie vor allem an Naturphänomene oder an Fantasien und Visionen. In Deutschland hingegen - möglicherweise aus einer größeren Vertrautheit mit der abendländischen philosophischen Tradition heraus – assoziiert man mit dem Wort „Vergänglichkeit“ eher die kurze Spanne des menschlichen Lebens bzw. den Zyklus von Geburt und Tod.
Mit ihrem Programm „Kostbarkeit des Augenblicks!“ rückt Shoko Kawasaki Kleinodien bekannter Komponisten in den Mittelpunkt. So soll das Publikum beim Zuhören die flüchtigen Momente genießen, welche durch die wunderschönen Klavierklänge entstehen - denn die Musik an sich, lässt uns unmittelbar die Vergänglichkeit des Augenblicks spüren.