Neubau des Feuerwehrhauses HB ist unter Dach und Fach

Das neue Feuerwehrhaus in Isernhagen HB wird im Haselhöfer Vorfeld an der Burgwedeler Straße errichtet werden (Perspektive aus Südwest). Der Bau wird mit einem Grasdach versehen und entspricht modernen Energiestandards. (Foto: Grafik: Fechtelkord & Eggersmann)
 
Nun ist alles unter Dach und Fach: Bürgermeister Arpad Bogya (l.) und Geschäftsführer Thomas Hein (Eggersmann Gruppe) unterzeichneten den Vertrag für den Neubau des Feuerwehrhauses in Isernhagen HB. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Ein Beitrag von Bettina Garms-Polatschek - Bürgermeister freut sich: "Wir sind unter drei Millionen geblieben"

ISERNHAGEN/ALTWARMBÜCHEN (bgp). Freude auf beiden Seiten: Die Gemeinde Isernhagen und das Generalunternehmen Fechtelkord & Eggersmann unterzeichneten den Vertrag für das neue Feuerwehrgerätehaus in Isernhagen HB. Im Haselhöfer Vorfeld wird ein Neubau mit einem Investitionsvolumen von rund 2,9 Millionen Euro errichtet werden.
Ein Blick auf die Grafik lässt die Handschrift des Generalunternehmens deutlich erkennen. Es ist bereits das vierte Projekt, welches für die Gemeinde Isernhagen umgesetzt wird. Insbesondere der Neubau des Baubetriebshofes, des neuen Feuerwehrhauses in Altwarmbüchen und die Sozialwohnungen in Isernhagen FB dokumentierten die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, so Bürgermeister Arpad Bogya: „Ich bin froh, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht“.
Vor dem Hintergrund der erfolgreich abgeschlossenen Projekte richtet sich sein Augenmerk nun auf die in Zukunft anstehenden Neubauten in der Gemeinde. Das Feuerwehrhaus in Isernhagen HB ist der nächste Posten auf der langen Liste der anstehenden Investitionen: "Das ist ein richtiger Klotz" sagt der Bürgermeister und spielt weniger auf das Gebäude als vielmehr auf die knapp drei Millionen Euro Investitionsvolumen für die Stützpunktfeuerwehr in Isernhagen HB an.
Die Beteiligten rechnen mit der Fertigstellung im kommenden Jahr, sodass die Feuerwehrkräfte in HB voraussichtlich im Sommer 2018 ihre Umzugskisten in das Gebäude mit 1400 Quadratmeter Nutzfläche bringen können. Für die Fahrzeuge ist Platz in fünf Wagenhallen, das ist ein Stellplatz mehr als erforderlich.
Man habe sich eng mit der Feuerwehr abgestimmt und sei zu dem Schluss gekommen, dass gleich eine Wagenhalle mehr gebaut werde, um Kapazitäten zur Unterbringung eines weiteren Fahrzeugs zu haben. Vor allem aber habe man die zusätzliche Stellfläche für das Notstromaggregat benötigt, welches auch im Hinblick auf den Katastrophenschutz sehr wichtig sei. Durch diesen "Schachzug" sei die fünfte Wagenhalle dazugekommen, erläuterte Arpad Bogya.
Die Ausstattung des Gebäudes in HB wird ähnlich wie in Altwarmbüchen sein, musste jedoch unter anderen Bauvorgaben geplant werden. So wird im Haselhöfer Vorfeld auf dem 2.944 Quadratmeter großen Grundstück ein Bau mit Gründach errichtet werden. Unter anderem sei die Grundstücksausfahrt wegen der Auflagen in der Planung weitaus komplizierter gewesen, begründete Joost Götze vom Amt für Gebäudewirtschaft die Mehrkosten von rund 200.000 Euro gegenüber dem Vergleichsobjekt in Altwarmbüchen.
Die gestiegene Nachfrage im Baubereich und höhere bautechnische Anforderungen seien weitere Faktoren, welche zu den gestiegenen Kosten geführt hätten: "Damit müssen wir umgehen", ergänzte Bogya. Dem gegenüber stünden Klimaschutz mit aktuellem energetischen Standard sowie LED-Beleuchtung, dort spare man bei den Unterhaltungskosten wieder etwas ein.
Der Bürgermeister verwies auf die weiteren anstehenden Investitionen: "Das muss der Haushalt erst einmal hergeben". Der Ausbau des Schulzentrums mit angeschlossenem Campus in Altwarmbüchen gilt als "größter Klotz", gefolgt von den lang ersehnten Feuerwehrgerätehäusern in Isernhagen KB und FB.
Laut dem unterzeichneten Vertrag für das Feuerwehrhaus in Isernhagen HB ist die Gemeinde in der komfortablen Situation, die knapp drei Millionen Euro erst überweisen zu müssen, wenn der Bau fertiggestellt und von der Bauaufsicht grünes Licht gegeben wurde.
Das bedeutet Kostensicherheit für die Gemeinde und ein großes Interesse des ausführenden Unternehmens, den Bau möglichst schnell fertigzustellen. Der erste Spatenstich wird nach der Baugenehmigung voraussichtlich im Juni erfolgen.