Kontinuität in St. Nikolai

Diakonin Natalie Gust übernimmt die Aufgaben von Diakonin Nadine Steiner, die sich im März in Mutterschutz- und Elternzeit begibt. (Foto: St. Nikolai-Kirchengemeinde)

Diakonin Gust als Elternzeitvertretung

KIRCHHORST (r/bs). Seit Beginn dieses Monats gibt es ein neues Gesicht in der St. Nikolai-Kirchengemeinde: Diakonin Natalie Gust wird die Kinder- und Jugendarbeit für Kirchhorst/Neuwarmbüchen übernehmen und insbesondere auch die Konfirmanden betreuen. Damit ist sichergestellt, dass die erfolgreiche Arbeit von Diakonin Nadine Steiner fortgesetzt wird, wenn sie sich im März in Mutterschutz- und Elternzeit begibt.
Die 34-jährige Diakonin Gust stammt aus der Nähe von Uelzen. Nachdem sie im Studium der Religionspädagogik und Sozialpädagogik in Berlin genügend Großstadtluft geschnuppert hatte, kehrte sie wieder in ihre Heimat, den Raum Uelzen, zurück.
Dort hat sie bereits vielfältige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit gesammelt: Krippenspiele, Kinderbibeltage, Kinder- und Familiengottesdienste hat Natalie Gust dort ebenso gestaltet wie das Programm für ein kommunales Jugendzentrum. Warum ein vielseitiges Angebot für den Nachwuchs einer Gemeinde besonders wichtig ist, fasst die Diakonin so zusammen: „Kinder und Jugendliche sind der Schatz und die Zukunft einer jeden Gemeinde. Gerade deshalb gehört ihnen auch ein fester Platz, an dem sie ihren Glauben entdecken, feiern und erproben können. Ich freue mich darauf, diesen Platz erfüllen und gestalten zu dürfen.“
Ergänzend zu der halben Stelle in St. Nikolai wird Natalie Gust auch in der Jakobi-Kirchengemeinde in Hannover als Diakonin arbeiten. Sorgen, dass sich daraus Terminkollisionen ergeben, bestehen nicht – im Gegenteil: „Die Aufgaben von Frau Gust sind in beiden Gemeinden ähnlich“, so Jens Seliger, Pastor in St. Nikolai. „Wir hatten auch bereits ein sehr konstruktives Gespräch mit Vertretern von Jakobi. Der Konfirmandenunterricht dort liegt auf einem anderen Wochentag als bei uns, und da die Kinderkirche in beiden Gemeinden monatlich stattfindet, lassen sich diese Termine gut miteinander vereinbaren. Bestenfalls lässt sich Vorbereitungszeit sparen, wenn in den Angeboten beider Gemeinden ähnliche Themen behandelt werden.“
Zufrieden von der jetzigen Lösung zeigt sich auch Klaus Gutsch, Kirchenvorstand von St. Nikolai: „Ich bin froh, dass wir mit Diakonin Gust jemanden gewinnen konnten, die Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit mitbringt. Es ist gar nicht so einfach, qualifizierte Fachkräfte für eine halbe Stelle zu finden – insofern sehe ich die Anstellung von Frau Gust in der Jakobi-Kirchengemeinde und bei uns für alle Beteiligten als Gewinn an.“