Kleine Forscher an der Grundschule Kirchhorst

Die Studenten der Leibniz Uni Hannover Birgül Malkac und Ara Mohammed experimentierten mit den Grundschüler/innen aus Kirchhorst. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Besuch des Experimentier-Busses des Leibniz JuniorLab

KIRCHHORST (dno). „Was haben Albert Einstein, Leonardo da Vinci oder Daniel Düsentrieb gemeinsam?“, fragt Ara Mohammed in die Runde. „Sie forschen“, kommt einstimmig von den Viertklässlern zurück. Und genau das taten die Schüler/innen der Grundschule Kirchhorst am vergangenen Mittwoch auch.
Gemeinsam mit den Studenten Ara Mohammed (5. Semester, Bau- und Umweltingenieurwesen) und Birgül Malkac (8. Semester, Bau- und Umweltingenieurwesen) von der Leibniz Universität Hannover, ergründeten sie wissenschaftliche Phänomene.
Im Rahmen des "Leibniz JuniorLab" tourt ein Experimente-Bus durch die Region Hannover und macht an verschiedenen Grundschulen Halt. Vor Ort werden mit den Kindern spannende Experimente durchgeführt. Es wird gezeigt, was hinter den Naturwissenschaften steckt.
Die Schüler/innen sollen motiviert werden, im Schulalltag „immer die Augen für Phänomene aufzuhalten und diese zu entdecken und zu erforschen“. Das Prinzip scheint aufzugehen, denn die Viertklässler der Kirchhorster Grundschule hören aufmerksam zu und arbeiten engagiert mit.
„Das Forschen ist die Vorstufe des Erfindens“, motiviert Student Ara Mohammed. Er berichtet den Schüler/innen, dass der Namensgeber seiner Universität Gottfried Wilhelm Leibniz bereits im Alter von 14 Jahren selbst an der Uni war – nicht als Schüler, sondern als Lehrer!
Doch dies soll hier nicht die Motivation sein, vielmehr geht es darum, das frühkindliche Interesse an Naturwissenschaften durch praxisnahe Experimente zu wecken und weiter zu fördern.
Und so dürfen die etwa 20 Mädchen und Jungen das Prinzip der „Chromatographie“ erforschen. Ein einfaches Experiment, zu dem eine Filtertüte mit Loch, ein bisschen Küchenpapier, verschiedene Farbstifte und Wasser benötigt werden.
Was die Kinder dann beobachteten, brachte sie zum Staunen. „Toll, die Farben haben sich durchgemischt und es sind neue entstanden“, so eine Schülerin begeistert. „Experiment gelungen, Hypothese bestätigt“, ergänzt Ara Mohammed.