Klavierduo Tsuyuki & Rosenboom gastierte in Isernhagen

Symphonischer Klang gepaart mit gefühlvollem Spiel präsentierte das Duo Tsuyuki & Rosenboom auf der Bühne des Isernhagenhofes. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

„1001 Variation zu 4 Händen“ zog Besucher in den Bann

ISERNHAGEN (bgp). Ein kleines, aber feines Konzert boten die Pianisten Chie Tsuyuki und Michael Roosenboom, deren harmonisches Zusammenspiel das Publikum in seinen Bann zog.
Rund siebzig Gäste hatten sich zum Konzert am frühen Abend im Isernhagenhof eingefunden. Das Publikum lauschte entrückt den Werken von Edward Elgar, Maurice Ravel und Sergej Rachmaninow, welche von dem Duo mit großer Hingabe gespielt wurden.
Die Variationen von Elgar entstanden 1898 und machten den Komponisten international bekannt. Viele Rätsel umgeben bis heute dieses Werk, welches sich in den 14 Variationen um Menschen aus Elgars Umfeld rankt. Der Bolero von Maurice Ravel wurde 1928 in Paris uraufgeführt. Rachmaninoff komponierte seine geniale Paganini-Rhapsodie im Sommer 1934 innerhalb nur weniger Wochen. Das Duo Tsuyuki & Rosenboom präsentierte im Isernhagenhof seine eigene Transkription zu vier Händen.
Beide sind ausgebildete Solopianisten, die sich im Jahr 2009 zusammenschlossen und als Duo an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Soloklasse von Professor Goetzke studierte. Sie erhielten bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. Das Konzert im Isernhagenhof holte „Weltklassik am Klavier - 1001 Variation zu 4 Händen!“ an die Peripherie von Hannover. Dem Publikum gefiel es, kräftiger Beifall zeugte von der Begeisterung für die Darbietungen.