Klare Worte bei der SPD

Sie blicken optimistisch nach vorn und wollen sich mit ihrer Partei für demokratische Grundwerte einsetzen (v. l.): Marco Brunotte, Philipp Neessen und Wolfgang Dorn. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

SPD zeigt Einigkeit im Kampf um demokratische Grundwerte

ALTWARMBÜCHEN (bgp). Der Neujahrsempfang der SPD Altwarmbüchen stand noch unter dem Eindruck der Kommunalwahl 2016. Mit der Besinnung auf die Partei und eine starke Präsenz durch Veranstaltungen will die SPD im neuen Jahr zeigen, dass es wichtiger denn je ist, sich für demokratische Werte einzusetzen.
Der Landtagsabgeordnete der SPD, Marco Brunotte, bestärkte die Mitglieder des Ortsvereines in ihrem Bestreben, den populistischen Strömungen im Land etwas entgegen zu stellen und appellierte: „Wir müssen uns für unsere Grundwerte und unsere Demokratie einsetzen. Wir müssen zeigen, dass wir eine starke Demokratie haben und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen“.
Wolfgang Dorn, Vorsitzender der SPD Isernhagen, verdeutlichte angesichts der Kommunalwahlen und Zuwächse am rechten Rand, dass sich die SPD auf sich selbst zurückbesinnen und wichtige Anliegen in der Gemeindepolitik zum Tragen bringen müsse. Der SPD-Fraktionsvorsitzende, Edgar Ojemann, hakte beim Thema Gemeindepolitik ein und wünschte sich für den Haushalt eine höhere Erstattung der Kita-Gebühren. In punkto Gemeinsamkeit betonte er die Schnittmengen, die sich bisher in Gesprächen mit CDU und FDP ergeben hätten. Es sei vor allem wichtig, in der Gemeinde etwas zu bewegen und miteinander zu reden.
Ortsbürgermeister Philipp Neessen und seine Vorgängerin Marlies Helfers (beide SPD) setzen auf Veranstaltungen, wie etwa das Moor- oder das Gourmet-Fest, bei dem sie verstärkt den Bürgerdialog pflegen möchten und auf die Aktivitäten der Partei aufmerksam machen wollen. Die Sanierung des Zentrums unter hoher Bürgerbeteiligung wird dabei zentraler Bestandteil des Dialogs in Isernhagen sein, denn dort sei nicht nur das Orts- sondern vielmehr das Gemeindezentrum, betonte Helfers. Die direkten Anlieger bewege natürlich auch die Frage, wie hoch die Kostenbeteiligung für sie ausfallen werde. Sie werde häufig darauf angesprochen und sie hoffe für die Bürgerinnen und Bürger auf eine baldige Klärung, so Helfers.
Eine bereits bestehende Zentrums-Arbeitsgemeinschaft hat sich nach den Wahlen neu formiert und nimmt noch im Januar die Arbeit auf, um die Sanierung des Zentrums voran zu bringen. Der junge Ortsbürgermeister blickt angesichts der bevorstehenden Arbeit mit einem Lächeln in die Runde der Gäste: „Ich bin optimistisch, was die Perspektive angeht“.