Kein gemeinsamer Standort der Feuerwehren KB und FB

Ortsbrandmeister Dieter Wolf stellte fest, dass die Jugendfeuerwehr Nachwuchssorgen hat, kann aber in Anbetracht der wachsenden Kinderfeuerwehr optimistisch in die Zukunft blicken. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Ortsbrandmeister äußerte Bedauern bei Feuerwehrversammlung

ISERNHAGEN KB (bpg). Die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen KB wurde vor allem von der Standortfrage und den Nachwuchssorgen bestimmt. Der Tenor, dass das Gerätehaus veraltet und viel zu klein sei, herrschte ebenso wie im benachbarten Isernhagen FB vor.
In der Vergangenheit hatten die Ortswehren Isernhagen FB und KB daher einen gemeinsamen Standort angestrebt. Diesem Ansinnen konnte im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplanes nicht entsprochen werden, da das Gemeindegebiet durch die weiträumigere Verteilung der Standorte nicht ausreichend abgedeckt worden wäre. Dagegen sprachen auch weitere Anfahrten und längere Hilfsfristen. Ortsbrandmeister Dieter Wolf bedauerte sehr, dass der gemeinsame Standort der beiden Wehren nicht verwirklicht werden kann, sah es aber für die Zukunft pragmatisch: „Das heißt, dass wir uns nach einem geeigneten Standort umsehen müssen. Das Kommando wird sich damit dieses Jahr befassen".
Positiver Aspekt sei jedoch, dass alle acht Standorte in der Gemeinde Isernhagen erhalten bleiben werden. Diese Entscheidung belege die Notwendigkeit jeder einzelnen Ortsfeuerwehr gerade im Hinblick auf eine gute räumliche und strategische Verteilung im Gemeindegebiet.
Die Kinderfeuerwehrwartin Katharina Wolf berichtete von der Gründung der Kinderfeuerwehr im Juli 2014. In der Jugendfeuerwehr seien nur noch vier Jugendliche, davon drei aus Isernhagen FB. Die Jugendlichen hatten sich mit der Jugendsparte der Feuerwehr Isernhagen HB zusammen getan, sodass eine ausreichende Gruppengröße vorhanden sei.
Um aber auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein, habe man sich in KB entschlossen, unter dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, eine Kinderfeuerwehr ins Leben zu rufen. Sie vermittelt auf spielerische Weise einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Die Kinder hätten schon eine Menge gelernt und seien mit viel Freude bei der Sache.
Neben verschiedenen Aktionen wurden im Gründungsjahr auch Laternen gebastelt und ein Laternenumzug mit der Kinderfeuerwehr durchgeführt. Ein Elternpaar, das seinen Nachwuchs in der Gruppe habe, sei gleich sehr begeistert gewesen und ebenfalls in die Feuerwehr KB eingetreten.
Für die Zukunft wünschte sich Katharina Wolf Unterstützung bei der Betreuung und einheitliche Kleidung für ihre Schützlinge. Mittlerweile treffen sich unter ihrer Leitung 12 Jungen und 3 Mädchen der „Feuerwehrdrachen“ an jedem Samstag in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr im Feuerwehrhaus in KB.