Jesse Terry im Kulturtresen

Jesse Terry (l.) gab gemeinsam mit Musikerfreund Stephen Schaefer (r.) ein sehr persönliches Konzert. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Begeisterung über ein sehr persönliches Konzert

ALTWARMBÜCHEN (bgp). Der Singer- und Songwriter Jesse Terry aus den USA gastierte im Kulturtresen Isernhagen. Den Gästen gefielen die Balladen und vielfältigen Lieder, welche Terry auf der Akustikgitarre gemeinsam mit Musikerfreund Stephen Schaefer am Bass begleitete.
Viele Gäste hatten aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt, bedauerte Heiko Weichert vom Kulturtresen am Montagabend bei der Begrüßung. Die Musiker machten aus der Not eine Tugend und boten den rund vierzig Gästen ein sehr persönliches Konzert.
Die meisten Eigenkompositionen sagte Terry mit einer kurzen Geschichte zur Entstehung an, wie „Barefoot Child“. Seine Frau sei gebürtig aus Neuseeland und habe entsetzt reagiert, als sie in der New Yorker U-Bahn an der Central Station schwer bewaffnetes Sicherheitspersonal gesehen habe. Er wünsche sich, dass sie sich ihren „Kiwi Spirit“ bewahre und widmete ihr das Lied.
Der Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen schaffte eine „Taschentücher ´raus“ Atmosphäre und wurde mit reichlich Beifall belohnt. Während der Pause sprachen die Künstler mit den Gästen und alle genossen die persönliche Atmosphäre. Nach dem rund zweistündigen Konzert gab es viel Applaus, Zugaben und einen gut gefüllten Spendenhut.