Harmonisches Miteinander beim Fest in der Alten Schule

Christel Zymara bot „Nelken, die nicht welken“ zum Verkauf an. (Foto: Renate Tiffe)

Jugendtreff und Initiativgruppe haben gemeinsam eingeladen

KIRCHHORST (ti). Seit vielen Jahren wird an einem Oktobersonntag in die Alte Schule in Kirchhorst eingeladen. Der Jugendtreff und die Initiativgruppe der Begegnungsstätte feiern dann den Herbst gemeinsam – mit vielen Aktivitäten die einen und mit einer Ausstellung die anderen.
Trotz des noch fast sommerlichen Wetters fanden sich wie immer viele Besucher ein. Im Jugendtreff wurde gespielt und gebastelt. Die Jugendleiterin Inga Otto und ihr Team hatten sich eine Menge einfallen lassen, was die Kinder begeisterte. Und das Schöne: es waren die „Ehemaligen“ des Jugendtreffs, die mithalfen, dass die jungen Gäste ihren Spaß hatten beim Laubfangen, beim Schafe treiben oder Umgehen mit dem Luftballon.
An den Tischen konnten Gipsfiguren bemalt werden, oder - was die Kinder im Blick auf Halloween besonders anzog - es konnten Gespenster gebastelt werden, die Bemalung mit gruseligen Gesichtern inbegriffen. Auch die süßen Vogelhäuschen aus Butterkeks fanden viel Anklang.
Eine große Tombola rundete den Spaß ab. Die vielen Preise füllten den gesamten Küchenbereich. Entsprechend lang war die Schlange der Gewinner, die auf ihren Preis warteten. Als Erster konnte sich Jesco über seinen Preis freuen. Er hatte das Glas mit den Maltesern gewonnen, weil er beim Raten der richtigen Zahl der Schokoladenkugeln am nächsten gekommen war.
Schon am Übergang zur Begegnungsstätte war draußen ein Zelt mit Ständen aufgebaut. Drinnen hatte sich dann der Herbstmarkt aufgetan, wie immer von Carola Schmidt organisiert und von der Kirchhorster Laienspielgruppe mit Hugo Berkelmann unterstützt, was das Kuchenbüfett, den Grillstand und die dazugehörigen Getränke betraf.
Da war der Seifenmann, der nach eigener Aussage schon über 20 Jahre dabei ist, und auch der Honigmann aus Großburgwedel. Christel Zymara hatte ihre Seidenmalerei-Arbeiten ausgebreitet und verblüffte mit einem großen Strauß an gehäkelten (!) Blumen. „Nelken, die nicht welken“, meinte sie dazu.
Feine Töpferwaren bot Hilli Bannert in Raku- und Krakele-Techniken an. Es gab zwei Schmuckstände und vieles, mit dem die eine oder andere Besucherin schon einmal im Hinblick auf die Geschenke zu Weihnachten vorsorgen konnten.
Und natürlich gab es eine ausgiebige Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen, wo man nach all dem Schauen und Erleben beim gemütlichen Klönschnack zusammensitzen konnte.