Gymnasium Isernhagen zeigt sich kulinarisch und kulturell

„Der Juwelendieb“ wurde auf Latein von Schülern der Klasse 6 vorgeführt. (Foto: Dana Noll)

Besucheransturm zum Tag der offenen Tür

ISERNHAGEN (dno). Man musste schon einen kleinen Fußmarsch in Kauf nehmen, um das Gymnasium zu erreichen. Parkplätze und Nebenstraßen waren restlos belegt. Das Interesse am „Tag der offenen Tür“ des Gymnasium Isernhagens war groß. Zahlreiche Eltern stürmten mit ihren Schützlingen die Schule, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Als um 15.00 Uhr der Startschuss fiel waren Schüler und Lehrer gleichermaßen nervös. Wochenlang hatten sie geplant und geprobt, um den angehenden Gymnasiasten einen kleinen Einblick in ihren Schulalltag zu geben. So gab es Vorführungen, Mitmach- Experimente, eine Zaubershow und sogar einen Abenteuerparcours. Für das leibliche Wohl wurden spanische Tapas, Waffeln, Crêpes, eine Fülle an selbstgebackenen Kuchen und alkoholfreie Cocktails angeboten.
Schulleiterin Christina Bielefeld informierte die Eltern in der Mensa über Strukturen, Neuerungen und Lehrangebote am Gymnasium. So wird es im Bereich „Fordern und Fördern“ für die 5. und 6. Jahrgänge ergänzende Angebote geben. Die Arbeitsgemeinschaften werden durch eine Französisch-AG sowie eine Mathematik-AG ergänzt, die sich auch an der Mathe-Olympiade beteiligen wird. Innerhalb des Ganztagsangebotes werden die Förderprogramme ausgeweitet. So wird das LRS- Behandlungskonzept („Lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung“) nach dem Konzept von Reuter - Liehr durch Lehrkräfte umgesetzt werden.
Aber auch die bestehenden Angebote sind vielfältig. Die Sri- Lanka- AG, eine Schülerfirma, der Schulsanitätsdienst, eine Band, ein Chor und ein Orchester sowie zahlreiche AG`s rund um Kreativität, Naturwissenschaft oder Sport geben genug Raum für persönliche Entfaltung und Engagement. Im 2. Obergeschoss wurde den Besuchern ein „Spectaculum Latinum“ geboten. Hier zeigten Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen das Theaterstück „Der Juwelendieb“ und dies auf Latein! Knifflig ging es im Raum 58 zu, in dem aus Erbsen, Mais und Zahnstochern „mathematische“ Kunstwerke entstanden. Im Café der Klasse 8C ließ sich bei heißen Getränken und einer Vielzahl von Kuchen und Torten eine gemütliche Pause einlegen, bevor es weiter zu den Aktionen und Darbietungen der „Künstler“, „Politiker“ und „Biologen“ ging.