Gesangliches Gemeinschaftsprojekt sorgt für Klanggenuss

Mit klanglicher Fülle und gekonntem Zusammenspiel begeisterten die drei Chöre St. Marien Isernhagen, Ricklinger Kantorei sowie die Kantorei der Christophorus-Kirche in ihrem Gemeinschaftskonzert „Lobe den Herrn, meine Seele“ in der Christophorus-Kirche. (Foto: Anna Kentrath)

Gut besuchtes Chor-Konzert in der Christophorus-Kirche Altwarmbüchen

ALTWARMBÜCHEN (ak). Trotz des milden, sommerlich anmutenden Abends am vergangenen Samstag füllten sich die Stuhlreihen der Christophorus-Kirche in Altwarmbüchen anlässlich des Chor- und Orchesterkonzertes „Lobe den Herrn, meine Seele“. Drei Chöre, der Chor St. Marien Isernhagen, die Ricklinger Kantorei und die Kantorei der Christophorus-Kirche, präsentierten ein gesangliches Gemeinschaftsprojekt, ergänzt durch solistische Beiträge.
Pastor Holger Birth begrüßte die Besucher des musikalischen Abends und verwies auf ein Konzert drei Jahre zuvor: „Da gab es schon einmal so ein Projekt, damals ging es um Tod und Erlösung“. Heute stehe das Konzert im Jahr der Kirchenmusik unter der leitenden Überschrift „Lobe den Herrn, meine Seele“. Unterstützt wurde diese Gemeinschaftsarbeit vom Landeskirchenamt Hannover, dem Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen und der Stiftung St. Marien sowie durch privaten Spenden.
Rita Uhle (Sopran) oblag die schwierige Aufgabe, den Psalm zum 20. Sonntag nach Trinitatis zu intonieren, um den Auftakt für den großen Chor zu bilden, der anschließend seinen gemeinschaftlich vollen Klang ertönen ließ. Unter der musikalischen Leitung von Susanne Fiedler und Roland Baumgarte entfaltete dieses Chor-Projekt, mal unterstützt von einem Streicher-Ensemble oder auch der Orgel, seine ganze klangliche Stärke.
Beginnend mit „Cum Decore“ von Tielman Susatos aus dem 16. Jahrhundert folgten bekannte Namen wie Telemann, Bach, Buxtehude und Mozart. Den Abschluss des Konzertes bildete Louis Lewandowski, 19. Jahrhundert, mit den passenden thematischen Zusammenhang zur leitenden Überschrift des Abends: „Wohlan, preiset den Ewigen“.