Fleißige Müllsammler trotzen dem Winterwetter

Dank der vielen fleißigen Helfer konnte jede Menge Unrat gesammelt werden. (Foto: Arne Grävemeyer)

Rausputz-Aktion um den Altwarmbüchener See

ALTWARMBÜCHEN (r/bs). Mit einem gemeinsamen Müllsammel-Tag hat sich Altwarmbüchen herausgeputzt, und rechtzeitig vor den Osterferien und der Brut- und Setzzeit reichlich Unrat aus der Natur aufgelesen. Schwerpunkte dieser großen „Rausputz“-Aktion am 9. März waren die Wege, Wiesen und Wäldchen rund um den Altwarmbüchener See im Süden und um die Tonkuhle im Norden.
Obwohl an diesem Wochenende zum ersten Mal ein Müllsammel-Tag durch den Ortsrat Altwarmbüchen organisiert worden ist und trotz des unerwartet zurückkehrenden Winterwetters am 9. März, hatten sich laut Teilnehmerliste rund 70 Altwarmbüchener aufgerafft und sind tapfer losgezogen. Die größte Gruppe mit fast zwanzig eifrigen Teilnehmern stellte die hervorragend organisierte und ausgerüstete örtliche Jugendfeuerwehr.
Bis zu zwei Stunden haben die Teilnehmer dem beginnenden Schneeregen getrotzt. Zu Fuß, mit Schubkarren und Trecker wurde ein sehr beeindruckender Müllberg zusammengetragen, darunter neben Tüten, Tetrapacks und Flaschen auch mehrere Autoreifen, einiger Sperrmüll und vereinzelte Schuttreste. Überraschenderweise fand eine junge Teilnehmerin in der Natur sogar einen zerknitterten Fünf-Euro-Schein und eine andere einen verlorenen Personalausweis.
Im Anschluss gab es für die Teilnehmer in den Räumen des TuS Altwarmbüchen warmen Kakao, Kaffee und selbstgebackene Muffins. Lediglich der gemütliche Grillnachmittag als Abschlusstreffen am Altwarmbüchener See musste in diesem Jahr ausfallen. „Hut ab, vor allen, die sich nicht vom Wetter haben abschrecken lassen“, sagte Ortsbürgermeisterin Marlis Helfers am Ende. Ihr Dank gelte vor allem dem Organisationsteam des Ortsrates und den tapferen Jugendfeuerwehr-Müllsammlern. „Ganz bestimmt wird es eine Neuauflage im nächsten Jahr geben – und dann bestimmt bei besserem Wetter.“