Feuerwehr rückte fünf Mal aus

Hohe Belastung für die Einsatzkräfte

ALTWARMBÜCHEN. Von Freitagnachmittag bis Samstagabend musste die Schwerpunktfeuerwehr Altwarmbüchen insgesamt fünf Einsätze bewältigen. So unterstützten die Einsatzkräfte die Ortsfeuerwehr Neuwarmbüchen am Freitagnachmittag bei einer Türöffnung. Eine ältere Dame wurde hilflos hinter einer Tür liegend vorgefunden.
Am Abend verunglückte ein Pkw auf der A37 Burgdorf Richtung Hannover, zwischen den Kreuzen Hannover/Kirchhorst und Hannover-Buchholz. Hier mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die ausgelaufenen Betriebsstoffe abstreuen und zusammenfegen. Für die Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden.
Am Sonnabendvormittag eilten die Einsatzkräfte um 11.00 Uhr zu einem bestätigen Feuer in einem Alten- und Pflegeheim in Isernhagen NB. Das Feuer konnte vor Eintreffen der Feuerwehren vom Personal mit Feuerlöschern gelöscht werden, sodass der Einsatz für die Feuerwehr schnell beendet war. Um 12.30 Uhr gab es den nächsten Alarm: Einer Wasserrohr war am Farrelweg geplatzt. Hier brauchten die Altwarmbüchener Einsatzkräfte nicht weiter eingreifen, da der Wasserverband bereits kurz nach der Alarmierung eintraf und die Wasserleitung absperrte.
Mit viel Wasser ging es dann aber auch gleich weiter. Während die ersten Maßnahmen für die geplante Teilnahme am Moorfest koordiniert wurden, erreichte Ortsbrandmeister Marc Perl kurz nach 13.00 Uhr ein Anruf von einem Möbelhaus an der Opelstraße. Durch den dauerhaften Regen drohte das neben dem Möbelhaus gesammelte Regenwasser wieder in das Möbelhaus einzudringen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Philipp Suppan übernahm die Einsatzleitung. Mit fünf Feuerwehrfahrzeugen fuhren 19 Einsatzkräfte zum Möbelhaus und begannen mit fünf Pumpen die beiden Regenrückhaltebecken auszupumpen. Hierzu musste eine Spur auf der Hannoverschen Straße gesperrt werden. Es kam aber zu keinen Verkehrsbehinderungen. Gegen 19.30 Uhr war der Einsatz beendet.