Feuerwehr Altwarmbüchen schaut auf ein ruhiges Jahr zurück

Gemeindebrandmeister Oliver Behnsen verliest den Text der Ehrenurkunde, mit der Heinrich Bähre-Voltmers 60-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr gewürdigt wurde. (Foto: Dana Noll)
 
Zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau wurden befördert: v.l. Hendrik Malzahn, Constantin Haltenhoff, Natalie Teichert, Marc Eldracher und Annika Kief. Ortsbrandmeister Marc Perl steht rechts neben Annika Kief, welche die Erklärung „Ich verspreche, die freiwillig übernommenen Pflichten als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr pünktlich und Gewissenhaft zu erfüllen und gute Kameradschaft zu halten“ abgibt. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Noch in diesem Jahr kommt endlich das neue „Spritzenhaus“

ALTWARMBÜCHEN (dno). Ein volles Haus bei guter Stimmung auf der Jahreshauptversammlung im Hotel Hennies. Aus Politik und Gemeinde waren zahlreiche Vertreter erschienen, um gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Altwarmbüchen Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Und die sieht für die Feuerwehr in Altwarmbüchen erst einmal positiv aus, denn das langersehnte „Spritzenhaus“ wird noch 2015 eingeweiht. Für etwa 2,7 Millionen Euro entsteht der Neubau an altbekannter Stelle, der Bernhard- Rehkopf- Straße. Doch bis dahin heißt es ausharren im „Übergangsfeuerwehrhaus“, auf dem alten Gelände des Baubetriebshofes, denn das alte „Spritzenhaus“ wurde bereits abgerissen.
Nicht so erfreulich war im letzten Jahr erneut der Mangel an Lehrgangskapazitäten, denn von den 59 angeforderten Plätzen bekam man nur sieben. Ansonsten war 2014 mit 76 Einsätzen, 21 weniger als noch im Vorjahr, ein ruhiges Jahr.
Klein- und Mittelbrände, Hilfeleistungen bei umgestürzten Bäumen, Ölspuren oder die Befreiung hilfloser Personen hinter Türen, bestimmten den Alltag der Freiwilligen Feuerwehr Altwarmbüchen.
Gleich Neujahr gab es in Großburgwedel einen Dachstuhlbrand und nur zwölf Tage später der Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7, bei der neben dem Abstreuen der Betriebsflüssigkeiten leider auch eine Leichenbergung vorgenommen werden musste.
Jugendfeuerwehrwart Patrick Schmuhl war stolz, vier Mitglieder der Jugendabteilung an die Aktiven zu übergeben und freute sich über die fünf Übertritte aus der Kinderfeuerwehr. Damit agieren aktuell 20 Jugendliche in der Feuerwehr Altwarmbüchen. Und noch in diesem Halbjahr werden weitere fünf aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendabteilung wechseln!
Auch die Kinderfeuerwehr ist mit 26 Mädchen und Jungen bestens aufgestellt. Mit Eifer und Interesse ist der Nachwuchs bei Aktionen und Übungen dabei. So besuchten sie im letzten Jahr die Rettungstaucher aus Burgdorf und durften als Highlight sogar einige Runden mit dem Rettungsboot über den Altwarmbüchener See düsen. Bei den Maispielen in Engensen konnten sogar zwei Teams gestellt werden, die den 1. und 3. Platz belegten.
In 2015 wird „5 Jahre Kinderfeuerwehr Altwarmbüchen“ gefeiert. Dazu ist ein „Tag der offenen Tür“ mit vielen spannenden Aktionen bereits in Planung. Das Interesse an der Kinderfeuerwehr ist groß und es stehen bereits fünf weitere Aufnahmen für die nächsten Wochen an.
„Es ist toll, wie der Nachwuchs in Altwarmbüchen generiert und gefördert wird“, so Isernhagens Bürgermeister Arpad Bogya. „Es ist bemerkenswert, wie viel Engagement die Kinder- und Jugendwarte in ihre Arbeit legen und mit welchem Eifer, der Nachwuchs dabei ist“, ergänzt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Oliver Behnsen.
Eine besondere Ehrung stand für Heinrich Bähre-Voltmer an, der für 60 Jahre Zugehörigkeit geehrt wurde. Auf 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft kann Kurt Varney stolz sein, der leider nicht anwesend sein konnte. Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft ging der Dank an Susanne Rinne, Heike Schmidtke, Michael Gehlhaar, Arnold Köhn, Günter Plate, Andreas Ruhm sowie Peter Winterhoff.
Dennis Hinze wurde zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart bestellt und Annika Kief, Constantin Haltenhoff, Pascal Bethusy-Huc, Hendrik Malzahn, Natalie Teichert und Marc Eldracher werden nun nach erfolgter Ausbildung in die Feuerwehr aufgenommen. Zum Oberfeuerwehrmann bzw. -frau wurden Chris Stolorz, Thorsten Meyer sowie Saskia und Natalie Schmuhl befördert.