Erneuter Wasserrohrbruch

CDU fordert Stadtwerke

ISERNHAGEN (r/bs). Am vergangenen Donnerstag, gegen 06.20 Uhr, meldeten Anwohner in Isernhagen K.B., Hagenstraße, aus dem Fahrbahnbelag austretendes Wasser.
Vor Ort konnte ein Wasserrohrbruch mit Unterspülung der Fahrbahn und nebenliegenden Gehwege über eine Länge von ca. 150 m festgestellt werden. Die Hagenstraße wurde voll gesperrt, die weiteren Maßnahmen durch die Gemeinde Isernhagen und die Energieversorger übernommen.
Nach diesem erneuten Rohrbruch der Wasserleitungen von Enercity fordert die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Dr. Johanna Bogenstahl, mehr Engagement der hannoverschen Stadtwerke Enercity zur Aufklärung der Gründe der wiederholten Wasserrohrbrüche.
„Anscheinend gibt es strukturelle Probleme mit den von Enercity in Isernhagen betriebenen Wasserleitungen“, so Dr. Johanna Bogenstahl. Es sei nicht hinnehmbar, wenn in immer kürzeren Abständen diese Rohre an verschiedenen Stellen brechen und Straßen und Grundstücke überfluten. Nicht ausgeschlossen sei, dass es weitere bislang unentdeckte Leckagen gäbe und es zu Unterspülungen der Staßen oder gar von anliegenden Häusern komme. „Enercity muss die Rohre in Isernhagen systematisch untersuchen, damit auch die Anwohner sich sicher fühlen können und entstandene Schäden von Enercity behoben werden“, fordert die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Isernhagen.
Genau so wie Stromfernleitungen nicht mehr ohne weiteres akzeptiert würden, müsse Enercity alles tun, damit die Akzeptanz der Wasserfernleitungen von Fuhrberg nach Hannover in Isernhagen bestehen bleibe. Dies gelte umso mehr, als diese Leitungen nicht einmal zur Versorgung Isernhagens dienten, unterstreicht Dr. Johanna Bogenstahl.