Einsatz und Übung forderte die Einsatzkräfte

Die Übung zur Eisrettung wurde von der Ortsfeuerwehr am Altwarmbüchener See in der vergangenen Woche absolviert. (Foto: André Simon, Feuerwehr Altwarmbüchen)

Alarmierung der Feuerwehr früh morgens und abends

ALTWARMBÜCHEN (r/gg). "Da war am Donnerstag ein bisschen was los bei der Schwerpunktfeuerwehr Altwarmbüchen", meldet Feuerwehr-Sprecher Philipp Suppan aus der vergangenen Woche. Morgens früh gab es eine Alarmierung der Einsatzkräfte zur Hilfeleistung. Ein Keller musste ausgepumpt werden. Ein undichtes Kellerfenster und die eindringende Kälte in ein Haus in der Straße In den Gärten sorgte für einen Riss in einer Hauswasserleitung. Das Wasser strömte in der Nacht in den Keller und setzte diesen bis zu einer Tiefe von 30 Zentimeter unter Wasser. Die gegen 4.18 Uhr alarmierten Einsatzkräfte pumpten das Wasser aus den Keller. Mit einem Wassersauger wurde der verbleibende Rest aufgesaugt. Es waren insgesamt acht Einsatzkräfte mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Für den frühen Abend hatte Ortsbrandmeister Marc Perl eine Eisrettungsübung am Altwarmbüchener See vorbereitet.Um 18.06 Uhr gab es Sirenen- und Pieperalarm mit dem Stichwort "Eine Person ist im Altwarmbüchener See durch das Eis eingebrochen". Innerhalb weniger Minuten erreichten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle am Altwarmbüchener See. Im Übungsszenario sehr von Vorteil war dabei, das die meldende Frau sich am gegenüberliegenden Ufer des Kiosks mit einer Taschenlampe bemerkbar macht. Auf der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Überlebensanzüge für die Wasser- und Eisrettung aus und konnten somit nach Bereitstellung des Eisrettungsschlittens den Mann aus dem See ziehen und schnell an das rettende Ufer bringen. Philipp Suppan berichtet: "Nachdem sich herausstellte, das der Mann ebenfalls einen Überlebensanzug an hatte, bemerkte dann auch der letzte Beteiligte an der Einsatzstelle, dass es sich um sehr gut inszenierte Übung handelte." 21 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil, vier Einsatzfahrzeuge waren vor Ort.