Dritter Platz im Wettbewerb "Starke Schule" für Isernhagen

BILDUNTERSCHRIFT HINTER DEM TEXT!! (Foto: Hertie-Stiftung/Gerald Ulmann)
Isernhagen: Heinrich-Heller-Schule |

Heinrich-Heller-Schule überzeugt mit An- und Abschlussquoten

ISERNHAGEN (r/kl). Die Gesamtschule Emsland in Lingen (Ems), die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Groß Schneen in Friedland-Groß Schneen und die Heinrich-Heller-Schule in Isernhagen haben die Landespreise des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Lehrkräfte und Schüler/innen nahmen jetzt in Hannover von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Preise entgegen.
Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, welche diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schüler/innen auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung veranstaltet.
„Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass Jugendliche fit werden für eine berufliche Ausbildung und aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können. Sie sind nicht nur Lern- sondern auch Lebensorte“, würdigte Ministerin Heiligenstadt, welche die Schirmherrschaft für den Wettbewerb in Niedersachsen übernommen hat.
Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Heinrich-Heller-Schule in Isernhagen ausgezeichnet. Am zusätzlichen Einsatz der Lehrkräfte nehmen sich viele Schüler/innen und Schüler ein Beispiel – so engagieren sich drei Viertel von ihnen auch außerunterrichtlich für die Schule.
Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in das länder-übergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleiter/innen Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung.
Das Netzwerk hat sich so zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundes-landgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.
„Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und der Lehreraus- und Lehrerfortbildung an der Weiterentwicklung von Schulen zu arbeiten. Mit ‚Starke Schule‘ unterstützen wir Schulen in der gesamten Bundes-republik und machen deren erfolgreiche Arbeit länderübergreifend bekannt. Zugleich profi-tieren die Lehrkräfte in unserem Netzwerk und erhalten Impulse zu aktuellen Herausforde-rungen wie Inklusion, Schulstrukturreformen und Ganztagschule“, sagt Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.
Bewerben konnten sich alle allgemein bildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 650 Einsendungen hat die Jury mit Experten aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen wurden berücksichtigt.
Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Gesamtschule Emsland aus Lingen (Ems) nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 21. April in Berlin durch Bundespräsident Joachim Gauck bekannt gegeben wird.
BILDUNTERSCHRIFT:
Die Preisverleihung für den 3. Platz im Wettbewerb "Starke Schule" in Niedersachsen für die Heinrich-Heller-Schule Isernhagen. Athanassios Dimas (v.l., Schüler), Simhan Acar (Schülerin), Michael Münch (Deutsche Bank Stiftung), Ute Riedel (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Klaus Stietenroth (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen), Dr. Martin Bruns (Schulleiter), Axel Witt (Unternehmerverbände Niedersachsen), Frauke Heiligenstadt (Kultusministerin des Landes Niedersachsen). Foto: Hertie-Stiftung/Gerald Ulmann