Die Kirchhorster sind bis nach München gelaufen

Schon seit Jahren ist die Gruppe „Spätlese“ beim JuKi-Spendenlauf dabei. (Foto: Dana Noll)

Trotz Regen ein tolles Ergebnis beim 4. JuKi-Spendenlauf

KIRCHHORST (dno). Der Tag startete mit Dauerregen in Kirchhorst. Nicht die besten Voraussetzungen für den 4. JuKi- Spendenlauf. Und auch zum Start um 16 Uhr regnete es leider immer noch.
Dennoch gingen 80 Teilnehmer getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!“ an den Start. Mit Wetterjacke, Regenschirm und in Gummistiefeln wurde rund um Kindergarten und Grundschule gelaufen, gewalkt oder sogar mit dem Kinderwagen geschoben.
Die Idee ist ganz simpel: Es gibt Teilnehmer, die laufen und Sponsoren, die das finanzieren. Dabei wird vorher pro gelaufene Runde ein Betrag festgelegt. Ob Großeltern oder Großunternehmer – Sponsor kann jeder sein. Es gibt keine Altersbeschränkung, selbst im Kinderwagen sind die Jüngsten mit dabei. Am Ende werden die Runden gezählt und die Sponsoren zur Kasse gebeten.
Besonders aktiv sind immer die Kindergarten- und Schulkinder. Da kann es schon einmal passieren, dass die sponsernden Großeltern tief in die Tasche greifen müssen. Die älteste Teilnehmerin war diesmal 85 Jahre alt! Gisela Wöhler gehört zur Gruppe „Spätlese“. Schon seit Jahren läuft der agile Seniorenkreis rund um Christiane Hinze beim Spendenlauf mit.
„Wir wollen es wieder bis nach Bayern schaffen!“, so das angestrebte Ziel aller Teilnehmer. Schon beim Lauf 2012 kamen die Läufer bis nach Nürnberg. Und auch diesmal haben sie es wieder geschafft und es wurde sogar München erreicht! In Zahlen bedeutet das, 658 Kilometer allein oder in der Gruppe gewalkt und gelaufen und damit rund 4210 Euro an Spendengeldern eingenommen. Damit toppte man noch das Ergebnis von 2012 und das trotz des schlechten Wetters.
Es ist immer wieder überwältigend zu sehen, mit welchem Eifer die Helfer, Sponsoren und natürlich Läufer bei der Sache sind. Von dem erlaufenen Geld wird ein Teil der Diakonstelle in St. Nikolai finanziert. Ehrensache, dass auch Pastor Jens Seliger mitläuft, wenn auch anfangs in ungewöhnlicher Sportkleidung.
Mit einem Schottenrock bekleidet, wollte er nochmals die Werbetrommel rühren für die am folgenden Tag stattfindenden Kirchhorster Highland Games. Für das leibliche Wohl sorgte das Zehntfest-Team, die trotz Regen versuchte, ein wenig Biergartenatmosphäre zu schaffen.