Das Jahresmotto lautet „Gemeinsam für Isernhagen“

Michael Koch, der Vorsitzende, und seine Stellvertreterin Marita Mensching mit dem Jahresmotto der Bürgerstiftung – Gemeinsam für Isernhagen. (Foto: Renate Tiffe)

Rückblick und Ausblick bei der Bürgerstiftung Isernhagen

ALTWARMBÜCHEN (ti). 2013, das Jahr des 15-jährigen Bestehens, war insgesamt ein gutes Jahr für die Bürgerstiftung Isernhagen. Zu den Glanzlichtern zählten der wunderbare Puccini-Abend im Isernhagenhof, die dritte Verleihung des Gütesiegels im Herrenhäuser Schloss und nicht zuletzt die Verleihung des Bürgerpreises der Gemeinde Isernhagen. Grund genug, zuversichtlich in das Jahr 2014 zu starten, für das sich die Stiftung sehr viel vorgenommen hat.
Leicht zugenommen hat das Stiftungsvermögen auf jetzt 432.000 Euro. Das Fördervolumen konnte von 21.000 auf 34.000 Euro gesteigert werden, was für die enormen Aktivitäten der jetzt 85 Mitglieder zählenden Einrichtung spricht. Nach wie vor ein großes Problem sind die geringen Zinseinnahmen, die die Handlungsfreiheit einschränken, wären da nicht die Einkünfte aus Spenden – 23.000 Euro - und den Aktionen, die einen Erlös von 25.200 Euro brachten.
28 Projekte konnte die Stiftung im Jahr 2013 durchführen, von denen viele im sozialen Bereich liegen und deswegen nicht öffentlich gemacht werden. Einige zählen zu den längerfristigen Maßnahmen wie der begehrte Pausenapfel für die fünf Grundschulen, von dem in den vergangenen Jahren bereits 1, 2 Tonnen verteilt werden konnten. Fortgesetzt werden die Hand-in-Hand-Begleitung der Heinrich-Heller-Schule und die Förderung sozialschwacher Kinder an der Musikschule Isernhagen-Burgwedel. Wichtige Einnahmequellen werden weiter der Adventskalender und voraussichtlich das Benefiz-Golfturnier bleiben. Im Rahmen der Bodo-Herwig-Stiftung, die sich als Sondervermögen aus dem Erbe des Stiftungsgebers speist, werden in diesem Jahr wieder zwei Stipendien vergeben.
In diesem Jahr als Schwerpunkt erst richtig anlaufen wird das Hilfe-Konzept für Flüchtlinge und Bedürftige. In dem Helfernetzwerk, das die Gemeinde Isernhagen knüpfen will, wird die Stiftung sozusagen ein Knotenpunkt sein. „Das Helfernetz steht und ist jederzeit einsatzbereit“, berichtete der Stiftungs-Vorsitzende Michael Koch anlässlich eines Pressegesprächs. Vorgesehen ist der Druck eines Flyers, mit dem für Deutschkurse und eine Suppenküche geworben werden soll. Hierfür wird auch um Spenden gebeten. Die 2000 Euro des Bürgerpreises, den die Stiftung für diese Zwecke zur Verfügung gestellt hatte, reichen nicht weit. Zusätzliche Spenden hat es bisher nur wenig gegeben.
Weitere größere Vorhaben sind in Vorbereitung. So ist ein Senioren-Projekt geplant, für das noch Vorschläge eingereicht werden können. Drei Ideen gebe es dafür schon, sagte Koch.
„Gemeinsam für Isernhagen“ lautet das diesjährige Jahresmotto der Stiftung. Es passt gut zu einem Projekt, das groß herausgestellt werden soll: das 40-jährige Bestehen der Gemeinde. „Da sind wir wohl die Ersten, die sich damit befassen“, meinte Koch. Gefeiert werden soll im Sommer am Mittelpunkt von Isernhagen, nicht in Altwarmbüchen, sondern in der geographischen Mitte der Gemeinde, in der Feldmark Richtung Basselthof. An einer Wegekreuzung steht schon eine alte Eiche. Dort sollen sieben neue Bäume dazu gepflanzt werden, als Symbol für die sieben Ortschaften. „Wir verstehen uns als Klammer für die Gemeinde“, so Koch.