Blick hinter die Kulissen der Realschule Isernhagen

Schulleiter Jens Könecke gab einen Einblick in den Schulalltag. (Foto: Dana Noll)

Zahlreiche Eltern informierten sich am „Tag der offenen Tür“

ALTWARMBÜCHEN (dno). Zum Ende der 4. Klasse, kommt auf Eltern eine oftmals schwere aber auch wichtige Entscheidung zu. Der Wechsel auf die weiterführenden Schulen steht bevor. Manchmal sind Schüler, Eltern und Lehrer der gleichen Meinung, welcher weitere Bildungsweg eingeschlagen werden sollte. Schwieriger wird es, wenn sich zu viele Fragen stellen.
Um diese zu beantworten, kamen zahlreiche Eltern am Montagnachmittag zum „Tag der Offenen Tür“ in die Realschule Isernhagen in Altwarmbüchen.
Die Partnerschule von Hannover 96 präsentierte sich bereits im Außenbereich sportlich. Hier gab es neben Tischtennis auch ein Torwandschießen mit der Fußball- AG und dies mit direktem Blick auf den großzügigen Sportplatz.
Dass die Schule nicht nur sportlich unterwegs ist, zeigten die zahlreichen Aktionen, die von den einzelnen Klassen vorbereitet wurden. Wer bei den vielen Räumen, Etagen und Projekten den Überblick verlor, wurde von den Zehntklässlern an die Hand genommen, die Führungen durch das Schulgebäude anboten. Für eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen sorgte der Förderverein.
Die Neuntklässler nutzten die Plattform, um die Ergebnisse ihrer absolvierten Praktika zu präsentieren. In fünf Klassenräumen wurden anhand von Plakaten, Werkstücken und kleinen Messeständen gezeigt, welche Erfahrungen und Erlebnisse die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Betrieben gemacht haben. „Bei mir haben sich viele Fragen geklärt, welchen Berufsweg ich einmal einschlagen möchte“, so eine Schülerin.
Von diesen Entscheidungen sind die angehenden Fünftklässler noch weit entfernt. Schulleiter Jens Könecke lud daher zur „Elterninfo“ ein, um ein wenig Entscheidungshilfe zu geben, die richtige Wahl der Schulform zu treffen. Dabei gab er einen kurzen Überblick über die Leitlinien der Realschule in Altwarmbüchen und berichtete über Angebote und Aktivitäten im Rahmen des regulären Unterrichtes als auch darüber hinaus. „Ich kann Ihnen nur ein paar Gedanken mitgeben, entscheiden, ob dies die richtige Schule für ihr Kind ist, müssen sie selbst“, so Könecke, „Lehrer, Mitschüler, Konfliktschlichter und Schulsozialarbeiter stehen aber immer als Ratgeber bereit.“
Die Zuhörer nutzten die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Dennoch, eine gewisse Unsicherheit war bei den Anwesenden zu spüren. Die Entscheidung, welche Schulform und -einrichtung letztlich am besten für das eigene Kind geeignet ist, trifft sich nicht leicht.
„Begleiten sie ihr Kind positiv durch die Schulzeit. Es muss eigenständig werden, lernen Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu organisieren“, so Könecke. Und gab den Eltern noch einen guten Tipp mit auf den Weg:“ Hören, beobachten und fragen sie ihr Kind, meist fällt sich eine Entscheidung dann viel leichter!“