„Bitte zu Tisch“ in der Altwarmbüchener Begegnungsstätte

„Bitte zu Tisch“! Ralf Henneberg, Katja Jelinek und Olaf Kopinke (von links) blicken erwartungsvoll auf das neue Projekt in der Begenungsstätte „An der Riehe“. (Foto: Renate Tiffe)

Senioren sind eingeladen, beim neuen Projekt mitzumachen

Altwarmbüchen (ti). Am Freitag, den 28. August, soll es losgehen. Ein neues Projekt wird aus der Taufe gehoben, das die Gemeinde Isernhagen zusammen mit dem Sozialen Kaufhaus Caspo und der 2. Heim Art vorbereitet hat. Geplant ist, einmal im Monat einen Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren anzubieten - ein gemeinsames Essen, das gemeinsam zubereitet werden soll. In Gesellschaft schmeckt es besser, lautet das Motto der Initiatoren.
Die Idee gab es schon länger, wie Ralf Henneberg, der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Isernhagen, sagt. Sie hat sich sozusagen aus der Tätigkeit des Sozialen Kaufhauses in der Ortsmitte von Altwarmbüchen ergeben. Immer wieder wurde darüber gesprochen. Inmitten der umgebenden Hochhäuser mit den vielen einzeln lebenden Menschen hatte sich ein Bedarf herausgestellt an etwas mehr Geselligkeit und etwas mehr gemeinsamen Tun - eben wie es beim Vorbereiten von Mahlzeiten und dem gemeinsamen Essen erwartet werden kann. „Bitte zu Tisch“ wird es also demnächst in der Begegnungsstätte An der Riehe heißen. Gedacht ist dabei nicht an eine Art „Armenspeisung“ im Sinne der „Tafel“, sondern viel mehr an gesellige Treffen untereinander, wie im Vorhinein betont wird. Was sich auf Dauer einmal daraus entwickelt, wird man sehen.
Ein Aufruf der Gemeinde im Juli hatte eine gute Resonanz gefunden, wie Henneberg berichtet. Dreizehn Personen hatten sich daraufhin am 24. Juli in der Begegnungsstätte getroffen, um das Projekt in die Tat umzusetzen. Beschlossen wurde vorerst ein monatlicher Rhythmus. Jeweils am letzten Freitag im Monat von 10.00 bis 14.00 Uhr soll gemeinsam gekocht und gespeist werden. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung willkommen. Eine Umlage von drei Euro für jeden dürfte voraussichtlich die Kosten decken. Für die Einkäufe des ersten Essens hat die Gemeinde die Bezahlung zugesagt.
Gefordert von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mittagstisches ist also aktive Mitarbeit und eine Menge Organisation, wenn das Projekt ins Laufen kommen soll. Henneberg zeigt sich optimistisch. „Es haben sich Leute gemeldet, die gerne kochen“. Und eine Hauswirtschaftlerin ist dabei, die mit in die Hand nehmen kann, was zu einem gelungenen Essen gehört, die Absprachen untereinander, den Austausch der Rezepte, den Einkauf frischer Zutaten. Genügend Erfahrungen seien da, meint Henneberg. Alles solle ehrenamtlich vonstatten gehen.
Ansprechpartner sind zunächst die Initiatoren des Projekts. Das sind Katja Jelinek und Olaf Kopinke von der Geschäftsführung des Sozialen Kaufhauses und Günter Rinne von der „Tafel“. Persönliche Anmeldungen werden von Katja Jelinek an Ort und Stelle entgegengenommen. Telefonisch erreichbar ist Ralf Henneberg unter der Rufnummer 0511/615213.