Besuch im DANA Pflegeheim Lindenhof

Marco Brunotte (von links), Cornelia Rundt und Caren Marks nahmen sich im Dana-Pflegeheim Zeit für Gespräche.

Marco Brunotte, Caren Marks und Cornelia Rundt vor Ort

ISERNHAGEN. Gemeinsam mit Sozialministerin Cornelia Rundt und der Bundestagsabgeordneten Caren Marks besuchte der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte das Dana Pflegeheim Lindenhof. Begleitet wurden er auch von Gudrun Krone-Höpfner, Wolfgang Dorn, Thomas Hahn und Philipp Neessen von der SPD-Isernhagen.
In der Einrichtung wurden sie von Yazid Shammout, Geschäftsführer der Dana-Gruppe, und dem Einrichtungsleiter Christoph Soboll empfangen. Dana betreibt bundesweit 17 Senioreneinrichtungen. Der Lindenhof in Isernhagen hat 142 Pflegeplätze. „Wir sind stolz auf die Qualität unserer Einrichtung und unsere engagierten Mitarbeiter“, sagte Yazid Shammout, „so können wir zum Beispiel mit einer hauseigenen Küche täglich frisch für unsere Bewohner kochen.“
Die Ministerin und die Abgeordneten verschafften sich vor Ort einen Überblick über die Arbeitsabläufe sowie bauliche und personelle Ausstattung im Pflegeheim. Neben der Geschäftsführung konnten sie sich auch mit Bewohnern und dem Pflegepersonal austauschen. Die Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um den Besuchern ihre Vorstellungen zur Verbesserung des Rahmens für ihre Arbeit mit auf den Weg zu geben. Es sei notwendig, dass die Attraktivität des Berufes gesteigert und die tägliche Bürokratie durch umfangreiche Dokumentationen abgebaut werde. Mehr Personal sei notwendig, um mehr Zeit für die Bewohner zu haben.
Im Wettbewerb um den besten Nachwuchs, würden die Sozial- und Erziehungsberufe nach wie vor hinten an stehen. „Es besteht kein Zweifel, dass der Pflegebereich aufgewertet werden muss. Hierbei geht es einerseits um eine ideelle Aufwertung, was die Anerkennung und das Image betrifft, andererseits müssen Bezahlung und Aufstiegschancen auch attraktiver gestaltet werden. Der Dienst am Menschen muss mehr wert sein,“ betonte Marco Brunotte.
Erste Schritte für eine Verbesserung seien die Einführung der Schulgeldfreiheit für den Pflegeberuf in Niedersachsen und die generalistische Pflegeausbildung durch das Pflegeberufegesetz. „Qualität und gutes Personal mit fairen Löhnen dürfen keine Wettbewerbsnachteile für die Anbieter in den Verhandlungen über die Pflegesätze und bei der Belegun sein“, erklärte Marco Brunotte, „deswegen setzen wir uns für eine einheitliche Bezahlung in Niedersachsen durch einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag Soziales ein.“ Nur so könne gute Pflege für die Bewohnerinnen und Bewohner gesichert werden.