Bach, Beethoven, Brahms!

Sina Kloke gilt derzeit als Geheimtipp in der klassischen Konzertszene. (Foto: ©Ulrich Pölert)

Sina Kloke spielt die drei großen "B‘s" der Klavierliteratur

ISERNHAGEN (r/bs). Im Dezember können Klassikliebhaber in der Reihe "Weltklassik am Klavier!" im Isernhagenhof eine fantastische Pianistin erleben und ein herrliches Programm hören: Sina Kloke spielt die drei großen "B‘s" der Klavierliteratur - Bach, Beethoven und Brahms.
Auf das Klavierkonzert der deutschen Pianistin darf man gespannt sein, wird sie doch zurzeit in der Klassikszene als echter Geheimtipp gefeiert. Am Sonntag, den 4. Dezember um 17.00 Uhr ist Sina Kloke im Isernhagenhof, Hauptstraße 68 in Isernhagen F.B hautnah mit zwei facettenreichen Sonaten von Beethoven und abwechslungsreichen Tänzen von Bach und Brahms erleben.
Sina Kloke gilt derzeit als Geheimtipp in der klassischen Konzertszene, mit „bester Voraussetzung, tatsächlich ein Star von morgen zu werden“. Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen säumen den musikalischen Werdegang der jungen Künstlerin. Bereits während ihres Studiums in Dresden, Köln und New York trat Sina Kloke solistisch und kammermusikalisch bei renommierten Festivals und in internationalen Musikzentren auf.
Zu den Höhepunkten der letzten Saison zählen ihr Debüt in der Carnegie Hall New York sowie die CD-Produktion mit ihrer Einspielung, der Fantasia for Piano & Orchestra von Ralph Vaughan Williams mit dem New York Chamber Orchestra, die im Frühjahr 2016 bei Naxos erscheinen wird.
Die Englischen Suiten entstanden während Bachs Zeit in Weimar. Beginnend mit dem Präludium folgen die typischen Suitensätze Allemande, Courante, Sarabande und Gigue. Die Form der Suite und ihre Satzteile verwenden Komponisten bis heute, wie auch Johannes Brahms - kaum vermutet man ihn hinter seiner Gigue in h-Moll.
Ludwig van Beethovens Sonate op. 22 ist zweifellos ein Meisterstück, wie Joachim Kaiser es treffend formuliert: „Der 1. Satz lässt sich als akademisch kraftmeiernde Etüde erkennen. Das Adagio versagt sich alle depressiven oder hymnischen Effekte. Im Menuett spielt ein unauffällig historisierendes Element mit, im Rondo schließlich verbindet sich die Strenge mit Charme und Virtuosität. In dieser Sonate schlummert noch Unentdecktes." Sie gilt als letzte aus Beethovens früher Schaffensphase - so wie op. 90 als Übergang zu seinem Spätwerk.
Der Eintrittspreis kostet 20 Euro, Studenten 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei. Reservierungen per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211 936 5090.